Breel Embolo trägt seit zwei Jahren den schweren Rucksack des Schalker Rekordeinkaufs mit sich. Im Winter beschäftigte sich der Schweizer bereits mit einem Abgang, die Knappen verweigerten jedoch die Freigabe.


22,5 Millionen Euro investierte ​Schalke 04 vor zwei Jahren in die Verpflichtung von Breel Embolo. Das Schweizer Talent ist seither der teuerste Einkauf der königsblauen Vereinsgeschichte. Langfristig unter Beweis stellen, dieser enormen Summe gerecht zu werden, konnte es der Angreifer bisher nicht.


​Infolge seiner schlimmen Knöchelverletzung und der daraus resultierenden rund einjährigen Pause, läuft Embolo den eigenen sowie den Ansprüchen der Geschäftsführung hinterher. Unter Domenico Tedesco fehlen regelmäßige Einsätze, ein Stammplatz ist nicht in Sichtweite. Im Zuge dieser Umstände beschäftigte sich Embolo mit einem Winterwechsel.

VfL Wolfsburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

Breel Embolo wartet noch auf seinen Schalke-Durchbruch


„Ich kann dazu nur sagen, dass ich Angebote hatte“, bestätigt der 29-fache Nationalspieler der Schweiz im Gespräch mit der Sport Bild. Als Interessent galt vor Monaten noch Ligakonkurrent ​RB Leipzig. „Dass ich mir als junger Spieler, der nicht regelmäßig zum Einsatz kam, Gedanken über meine Zukunft mache, ist normal“, sagt er.


„Das hat mir das nötige Vertrauen gegeben“ 


Diese Sorge sei ihm aber schnell genommen worden. Schalke 04 sagte damals klar, dass Embolo nicht abgegeben werde. „Das hat mir das nötige Vertrauen gegeben“, erklärt Embolo, der „wirklich froh“ sei auf Schalke zu sein. Dem 21-Jährigen sei dennoch klar, dass der Druck auf ihn immer größer werde. Er wolle nun zeigen, dass die in ihn investierte Millionenablöse die richtige Entscheidung war.


Embolo weiß, was dafür zu tun ist: „Dafür muss ich liefern, indem ich konstant spiele. Dass ich ein Spiel mache und vier wieder aussetze, damit ist auch unser Trainer Domenico Tedesco nicht zufrieden.“ ​Im letzten Ligaspiel gegen Hertha BSC (0:2) kam Embolo auf dem rechten Offensiv-Flügel zum Einsatz, blieb aber auch gegen die Alte Dame ohne Fortune. Er hatte zwar seine Abschlussmöglichkeiten, musste aber kurz nach der Pause für Guido Burgstaller weichen.