Die Anweisungen aus der Geschäftsleitung des ​FC Bayern waren deutlich: Robert Lewandowski durfte den deutschen Rekordmeister in diesem Sommer unter keinen Umständen verlassen. Inzwischen soll es zu einem Treffen mit dem umstrittenen Berater Pini Zahavi gekommen sein – mit überraschendem Ausgang.


Lange Zeit stand es Spitz auf Knopf bezüglich Robert Lewandowski. Der polnische Angreifer fühlte sich beim FC Bayern nicht mehr richtig wertgeschätzt, ​zudem fehlte ihm die Rückendeckung aus der Chefetage. Im Zuge dessen engagierte er Pini Zahavi, der Lewandowskis Wechsel zu Real Madrid forcieren sollte.


Die Münchner Bosse legten jedoch von Beginn an ihr Wechselveto ein. Lewandowski, dessen Vertrag an der Säbener Straße noch Gültigkeit bis 2021 besitzt, akzeptierte das Wechselverbot. Im gleichen Schritt dehnte der polnische Fußball-Volksheld jedoch die Zusammenarbeit mit Zahavi bis 2020 aus.

VfB Stuttgart v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Robert Lewandowski dachte lange über einen Wechsel nach 


In beiden Lagern scheint inzwischen so etwas wie eine innere Balance gefunden worden zu sein. Denn laut Sport Bild gab es vergangene Woche ein Geheimtreffen zwischen Vereinschef Karl-Heinz Rummenigge und Zahavi. Angeblich kam es dabei zur Annäherung zwischen beiden Seiten. Die Fronten hatten sich in den letzten Wochen im Zuge der Wechselposse zunehmend verhärtet.


Ob der Kuschelkurs in den kommenden Jahren weitergefahren wird, ist offen. Schließlich ist Zahavi nicht als klassischer Spielerberater aktiv, sondern zuvorderst als Spielervermittler. Fakt ist: Lewandowski ist noch bis 2021 an den FC Bayern gebunden. Nicht unwahrscheinlich, dass Zahavi im Sommer 2019 erneut ​einen Wechsel forciert. Schließlich wird sein Klient im kommenden Jahr schon 31 Jahre alt.