Eigentlich sollte José Néstor Pékerman seinen Vertrag als kolumbianischer Nationalcoach verlängern und die Cafeteros auch nach über sechseinhalb Jahren weiter anführen. Nach einer Sitzung mit dem neu gegründeten Exekutivkomitee des Verbandes, stand allerdings die überraschende Wende fest.


José Néstor Pékerman ist nach über sechseinhalb Jahren nicht mehr Trainer der kolumbianischen Nationalmannschaft. Der 69-jährige Argentinier und der kolumbianische Fußballverband FCF konnten sich offenbar nicht über eine weitere Zusammenarbeit verständigen.


Laut übereinstimmenden Medienberichten aus Südamerika traf sich Pékerman mit einem Exekutivkomitee des kolumbianischen Fussballverbandes, konnte in den Gesprächen allerdings keine Einigung hinsichtlich der Fortsetzung der gemeinsamen Zukunft erzielen. 


Eigentlich sollen die Mitglieder des neu gegründeten Komitees allesamt auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Argentinier gehofft haben. Der habe aber umfangreiche Änderungspläne präsentiert. Am Ende der Sitzung stand - wohl auf Pékermans Wunsch - die Trennung trotz der durchaus erfolgreichen Zusammenarbeit fest.

Bei der Weltmeisterschaft in Russland erreichte der 69-Jährige mit den Cafeteros das ​Achtelfinale gegen England, in dem sich die Kolumbianer, ohne den angeschlagenen ​Bayern-Star James Rodriguez, erst im Elfmeterschießen geschlagen geben mussten.