Aufgrund des viel zu großen Kaders ​wurden in den letzten Wochen mehrere Verkaufskandidaten in eine zweite Trainingsgruppe abseits der Mannschaft geschoben. Wegen der Länderspielreise und den dadurch resultierenden Abstellungen ist aber nun ein guter Zeitpunkt gekommen, um die Verbannten wieder zu integrieren.


Simon Falette, Nelson Mbouhom Mandela, Marc Stendera, Branimir Hrgota und Marco Fabian sind in das Teamtraining des amtierenden Pokalsiegers zurückgekehrt, nachdem sie zuvor in einer abgesonderten Trainingsgruppe an ihrer Fitness arbeiten mussten.

36 Spieler befinden sich im Kader der Frankfurter, weshalb diese Maßnahme verständlich ist. Den betroffenen Spielern wurde damit damals signalisiert, dass man sie nicht mehr benötigt. Allerdings konnten die Kaderplaner von den Abgeschobenen nur Daichi Kamada und Marijan Cavar leihweise verkaufen. 


"Ich freue mich, dass die Jungs nun wieder dazu stoßen. Ich war ständig mit ihnen im Austausch. Es waren keine Ausgestoßenen, sondern Spieler, die vorläufig nicht in der Planung waren und denen wir ein gutes Training geboten haben", sagte Hütter zur Thematik der Trainingsgruppe 2. ​​


​​Fabian, Falette und Co. füllten bereits am Sonntag nach dem Spiel gegen den SV Werder Bremen das Mannschaftstraining auf und können nun auf eine sportliche Rehabilitierung in der Mainmetropole hoffen. Neben einigen Ausfällen kommt ihnen auch die anstehende Dreifachbelastung entgegen. 

"Es hat Spaß gemacht mit anzusehen, wie schnell die Jungs wieder integriert waren. Nach der Länderspielpause haben wir sieben Spiele in 24 Tagen. Da kann es ein Vorteil sein, einen größeren Kader zu haben", so Hütter abschließend. 


Bei der heutigen Einheit mit 23 Akteuren trainierte am Rande aber auch Ante Rebic. Der kroatische WM-Star absolvierte individuelle Übungen mit dem Ball auf dem Rasen. Er fehlte zuletzt aufgrund von Adduktorenbeschwerden, deren Ursprung bislang nicht ermittelt wurde. Abwehr-Chef David Abraham musste wegen muskulären Problemen kurzfristig aussetzen.