​Schon seit letztem Jahr ist der FC Barcelona an Frenkie De Jong vom niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam interessiert. Nachdem man den jungen Mittelfeldspieler, der auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, im Sommer nicht bekam, arbeitet man nun bereits mit Hochdruck weiter an einer künftige Verpflichtung des Jung-Nationalspielers. 


Nachdem ​die Katalanen ihren Kader in diesem Sommer bereits mit Rückkehrer Munir El Haddadi, Innenverteidiger Clement Lenglet, Bayern- und Chile-Star Arturo Vidal sowie den beiden Brasilianern ​Malcom und Arthur verstärkt haben, steht nun weiterhin der Niederländer Frenkie De Jong ganz oben auf der Wunschliste. 

Wie die Mundo Deportivo berichtet, arbeite man beim spanischen Meister nach Ablauf der Transferperiode hinter den Kulissen bereits an einer Verpflichtung des Ajax-Juwels, der schon seit über einem Jahr als Wunschspieler der Barca-Verantwortlichen gilt. Der erste Kontakt zum 21-Jährigen war bereits vor einigen Monaten mit Barcas technischem Direktor Robert Fernandez entstanden, der insgesamt drei Treffen mit De Jongs Berater Ali Dursun und eins mit dem Vater des Youngsters hatte. 


Über ihn kam Barca dann schließlich auch mit dem Spieler selbst in Kontakt, der einem Wechsel schon in diesem Sommer nicht abgeneigt gegenüberstand. Dem Blatt zufolge habe es auch Gespräche mit Ajax-Sportdirektor Marc Overmars gegeben, um einen möglichen Transfer voranzutreiben. Der Vizemeister aus der Vorsaison entschied sich allerdings gegen eine Freigabe seines Leistungsträger, sodass De Jong mindestens noch die Hinrunde bis zum Winter in der Eredivisie verbringen wird. 


Zumindest von seiner Spielweise her würde der variable Mittelfeldmann sehr gut ins Barca-System passen. Er ist lauf- und passstark, verfügt über eine gute Technik und kann auf mehreren Positionen im Mittelfeld und in der Abwehr eingesetzt werden. Neben den "Blaugrana" sollen der Sunday Times zufolge auch die Tottenham Hotspur und Paris St. Germain weiterhin im Rennen um das Top-Talent sein, als Ablöse stand schon im Sommer eine Summe in Höhe von 50-60 Millionen Euro im Raum. Diese könnte im Winter oder am Saisonende im kommenden Sommer nun womöglich noch ansteigen, sollten sich die Spitzenklubs ein Wettbieten um den begehrten Jungstar liefern. 


Von Nationalcoach Ronald Koeman wurde De Jong jüngst auch in den Kader der "Elftal" berufen, wo er in den beiden Freundschaftsspielen im September gegen Frankreich und Peru sicher zu seinem Debüteinsatz kommen dürfte. Sein Vertrag in Amsterdam läuft noch bis Sommer 2022.