Zur Zeit spielt Benjamin Mendy eine wunderbare Saison. In vier Spielen konnte der Weltmeister vier Vorlagen geben und defensiv auch einiges richtig machen. Viele Fans von ​Manchester City loben den 24-Jährigen in den Himmel und betiteln ihn bereits als den besten Linksverteidiger der Liga. Pep Guardiola holt den Franzosen jedoch wieder auf den Boden der Tatsachen.


Wie wichtig Benjamin Mendy für die Citizens ist, zeigt sich anhand seiner Statistiken. In vier Spielen vier Vorlagen, pro Spiel zwei herausgespielte Großchancen, eine erfolgreiche Tackle-Quote von ca. 85 Prozent und dreieinhalb gewonnene Zweikämpfe pro Spiel sprechen für sich.


Dennoch hat der selbsternannte “Twitterkönig” noch Luft nach oben laut seinem spanischen Coach Pep Guardiola. Der ehemalige ​Bayern-Coach erklärte laut dem Twitter-Account der Skyblues: “Mendy ist ein so wichtiger Spieler für uns, aber wenn man so lange verletzt war wie er ist es hart. Er macht viele Dinge richtig, hat aber noch viel zu lernen. Es gibt Sachen, die Kyle Walker besser versteht.”

Eine klare Ansage vom Chef, aber auch eine berechtigte. Denn so gut Mendy auch im Vorwärtsgang ist, so zeigt er manchmal Nachlässigkeiten in der Defensive. Gegen Newcastle United gewann der Franzose nicht einen einzigen Zweikampf und hatte in der Defensive kaum auffällige Aktionen.


Und genau das hat sein Teamkollege Kyle Walker. Der ehemalige ​Tottenham-Spieler hatte in der Partie gegen die Magpies eine defensiv gute Leistung gezeigt und zudem das Siegtor erzielt. Denn eines macht Kyle Walker immer: Zurück auf seine Position nach einem Ballverlust rennen, was mit seiner Sprintgeschwindigkeit auch kein Problem darstellt.

Auch Mendy ist flink, die Frage bleibt nur, wann er dies endlich ausnutzt um auch schnell wieder hinten zu sein. Teams wie ​Liverpool oder ​Chelsea werden dem Franzosen so nämlich mit ihren rapiden Flügelspielern ordentliche Probleme bereiten.