Real Betis Sevilla war in den letzten Tagen der Transferperiode händeringend auf der Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler. Zum Kandidatenkreis zählte unter anderem auch Rafinha vom ​FC Barcelona. Die Verpflichtung des 25-Jährigen scheiterte allerdings auf der Zielgeraden. Betis-Präsident Angel Haro erklärte nun, warum der Transfer nicht zustande kam. 


In der vergangenen Saison war Rafinha für die Rückrunde an​ Inter Mailand ausgeliehen. Beim italienischen Traditionsklub wusste das Barça-Eigengewächs mit guten Leistungen zu überzeugen. In 17 Pflichtspielen war der Mittelfeldspieler an fünf Treffern (zwei Tore, drei Vorlagen) direkt beteiligt. Die Kaufoption in Höhe von 35 Millionen Euro haben die 'Nerazzurri' allerdings nicht gezogen. Rafinha kehrte daher zu den Katalanen zurück, wo er in den Planungen allerdings keine große Rolle mehr spielte. 

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Wusste im Trikot von Inter Mailand zu überzeugen: Rafinha



Dieser Umstand rief Betis Sevilla auf den Plan. Präsident Haro erklärte gegenüber spanischen Medien, dass man sich mit dem FC Barcelona weitestgehend über einen Transfer einig war. Als Ablösesumme ​standen 30 Millionen Euro im Raum. Der Deal scheiterte allerdings zwei Tage vor dem Ablauf der Transferperiode. "Rafinha wollte keine langfristige Verpflichtung eingehen", wird Haro von der spanischen Sportzeitung Mundo Deportivo zitiert. Der Tabellensechste der vergangenen Spielzeit musste sich daher innerhalb kürzester Zeit nach einem passenden Ersatzkandidaten umsehen. 

Fündig wurde der spanische Erstligist bei Paris Saint-Germain. Am letzten Tag der Transferperiode wechselte Giovani Lo Celso per Leihe nach Sevilla. Der 22-Jährige stand laut Präsident Haro bereits seit geraumer Zeit auf dem Zettel der Andalusier. Nach ersten Verhandlungen, bei denen man sich mit dem französischen Hauptstadtklub nicht auf die Höhe der Kaufoption einigen konnte, nahm Betis Sevilla zunächst Abstand vom Mittelfeldspieler. Spanischen Medienberichten zufolge haben sich die beiden Klubs nun auf eine Kaufoption von 25 Millionen Euro geeinigt. Die Option greift, wenn sich Sevilla erneut für das internationale Geschäft qualifiziert.