​Der SV Werder Bremen kann bei seinen verletzten Akteuren gute Neuigkeiten verzeichnen. Während Fin Bartels am heutigen Dienstag erstmals seit Monaten mit seinen Mannschaftskameraden der Profimannschaft trainierte, wird Jiri Pavlenka nicht besonders lange nach seinem Crash am Wochenende fehlen. 


​​Bartels, der sich im Dezember 2017 eine schwere Achillessehnenverletzung zugezogen hat, war bereits vor zwei Wochen Teil des ​Teamtrainings der zweiten Bremer Mannschaft. Der 31-jährige Offensiv-Flitzer muss einen großen Trainingsrückstand aufholen, bevor er wieder in den Planungen von Cheftrainer Florian Kohfeldt eine Rolle spielen kann.

Bei Jiri Pavlenka, der nach einem harten Zusammenprall am Wochenende gegen Eintracht Frankfurt vom Platz getragen wurde, haben sich die schlimmsten Befürchtungen ​nicht bestätigt. Dem tschechischen Nationaltorwart steht aber trotzdem eine Pause bevor. 


Gegenüber der Bild bestätigte nämlich Manager Frank Baumann, dass sich Pavlenka eine Gehirnerschütterung zugezogen hat: "Es stimmt. Er hat eine Gehirnerschütterung und wird behandelt. Er hatte zuletzt noch leichte Kopfschmerzen."


Wie der Kaderplaner weiter erklärt, möchte der Verein in dieser Thematik keine Risiken eingehen: "Grundsätzlich sieht es so aus, als sei es nicht dramatisch. Aber wir wollen kein Risiko eingehen. Kopfverletzungen sind ein heikles Thema. Ich erinnere mich an Thomas Delaney, der wegen einer Gehirnerschütterung mehrere Wochen ausgefallen ist."

In den nächsten Tagen stehen weitere Untersuchungen an, die Aufschluss zur genauen Ausfallzeit geben sollen. Pavlenka könnte mehrere Wochen ausfallen und somit mindestens das nächste Liga-Spiel nach der Länderspielpause gegen den 1. FC Nürnberg verpassen. Sein 18-jähriger Back-Up ​Luca Plogmann erwies sich jedenfalls bislang als sicherer Rückhalt.