​Es war die große Überraschung der kürzlich abgelaufenen Transferperiode. Nach vielen Jahren bei ​Borussia Dortmund wechselte ​Nuri Sahin auf den letzten Drücker zum ​SV Werder Bremen und sucht dort die neue Herausforderung. In einem Interview mit der Videoabteilung seines neuen Klubs stand der Türke nun Rede und Antwort und plauderte aus dem Nähkästchen.


In dem Format 'Butter bei die Fische' wurde der 29-Jährige vor die Auswahl zwischen einigen ehemaligen Weggefährten gestellt und zeigte sich dabei in Plauderlaune. So bezeichnete er etwa seinen ehemaligen Teamkollegen Thomas Rosicky als einen "sehr feinen Menschen" und betonte, dass der Tscheche ihm sehr viel mitgegeben habe. 


Bei der Wahl zwischen dem Spielmacher und Sebastian Kehl entschied er sich so zwar gegen den Deutschen, stellte aber auch klar, dass der Ex-Profi "einer der besten Kapitäne" in seiner bisherigen Karriere gewesen sei.

Zum Schmunzeln ist eine Anekdote des 52-fachen türkischen Nationalspielers über seinen ehemaligen Teamkollegen Christian Wörns. So verriet der Mittelfeldspieler ein paar Eigenheiten des ehemaligen Verteidigers: "Wörnser war cool. Er hatte seine eigene Dusche am Gelände. Ich wusste das nicht und war am duschen. Dann kam er an und hat mir gesagt, dass sei seine Dusche. Das war meine erste richtige Begegnung, wo ich mir so dachte: Wow."


​Kurz darauf habe er den ehemaligen Nationalspieler bei einem Training getunnelt. Daraufhin habe ihn der Deutsche umgegrätscht. "
Als ich auf dem Boden lag, kam er vor mein Gesicht und hat gesagt: Nicht mit mir", erzählte der Neu-Werderaner mit einem Lächeln auf dem Gesicht.


Darüberhinaus bezeichnete Sahin im Laufe des Interviews die BVB-Legende Dede als einen 'Fußballgott'. Der Brasilianer sei heute einer seiner "besten Freunde im Fußball". Mit Ilkay Gündogan sei er schon alleine dadurch verbunden, weil die Mütter von beiden Spielern sehr gut befreundet sind.


Natürlich kamen auch die Ex-Trainer zur Sprache. Dabei nimmt Jürgen Klopp wenig überraschend eine Sonderrolle ein. "Er ist in meinen Augen der beste Trainer der Welt. Das zeigt er in den letzten zehn Jahren sehr eindrucksvoll. Man kann ihn nicht nur auf Titel reduzieren. Er ist ein Fachmann und ein herzensguter Mensch", so der gebürtige Lüdenscheider.