​Vinicius Junior hat die "Degradierung" in die zweite Mannschaft von Real Madrid scheinbar gut verkraftet und überzeugte bei seinem zweiten Pflichtspieleinsatz für die Castilla im Stadtderby gegen Atletico Madrid mit einem Doppelpack. Neben seinen beiden Toren musste der Neuzugang aus Brasilien dennoch auch einiges einstecken und wurde zudem auch noch Opfer einer kuriosen Beißattacke.


Das "Derbi Madrileño" zwischen den beiden spanischen Hauptstadtklubs entpuppte sich wie auch auf Ebene der beiden ersten Mannschaften als hochemotionale Partie, in der beide Kontrahenten ihrem Gegner kaum Raum zur Entfaltung ließen. Nachdem Real-Coach Julen Lopetegui Brasilien-Neuzugang Vinicius Junior jüngst für Ligaspiele in die Castilla, die zweite Mannschaft der ​"Königlichen", degradierte, empfahl sich der 18-Jährige am Sonntag gleich mit einem Doppelpack für eine Zukunft im Profikader. Das Offensiv-Juwel war von seinen Gegenspielern zu keinem Zeitpunkt wirklich zu halten und war beim 2:2-Unentschieden der alles überragende Mann auf dem Platz. 

Für eine ebenso kuriose wie unsportliche Szene sorgte in der 82. Spielminute Atletico-Kapitän Alberto Rodriguez, auch genannt Tachi, indem er den jungen Brasilianer nach einem Foul am Boden liegend absichtlich in den Kopf biss. Zurecht aufgebracht durch die Tätlichkeit kam es in der Folge zu einer Rudelbildung beider Teams, in deren Folge der Kapitän der "Rojiblancos" lediglich mit der Gelben Karte verwarnt wurde - auch Vinicius Junior sah für die Rangelei Gelb.

Der 18-Jährige wechselte im Sommer für 45 Millionen Euro aus seiner Heimat von Flamengo Rio de Janeiro an die Concha Espina. Er gilt als eines der größten Talente der Welt und soll bei den "Königlichen" in Zukunft die Position des Linksaußen übernehmen, die nach dem Abgang von Rekordtorschütze Cristiano Ronaldo aktuell durch Marco Asensio besetzt wird. Sein Vertrag beim amtierenden Champions-League-Sieger Real Madrid läuft bis Sommer 2025.