GELSENKIRCHEN, GERMANY - FEBRUARY 03: Thilo Kehrer of Schalke and Leon Goretzka of Schalke look dejected after the Bundesliga match between FC Schalke 04 and SV Werder Bremen at Veltins-Arena on February 3, 2018 in Gelsenkirchen, Germany. (Photo by TF-Images/TF-Images via Getty Images)

Leon Goretzka & Co.: So schlagen sich die Ex-Schalker bei ihren neuen Klubs

Der FC Schalke 04 hatte in den letzten Jahren immer wieder die Abgänge einiger aufstrebender Talente und Leistungsträger zu verkraften. Wer erinnert sich nicht an Mesut Özil, Julian Draxler oder Leroy Sane im Schalke-Trikot? Doch nach einiger Zeit suchten sie alle ihr Glück andernorts. Auch in diesem Jahr verließen wieder einige Spieler den Verein.


So schlagen sich die Abgewanderten bei ihren neuen Klubs:

9. Thilo Kehrer

Thilo Kehrer wechselte kurz vor Ladenschluss noch für 37 Millionen Euro zu Paris Saint-Germain. Der 21-jährige Innenverteidiger sieht sich auf seiner Position starker Konkurrenz ausgesetzt und wird wohl etwas Zeit brauchen, um sich endgültig in der Mannschaft zu akklimatisieren. Wurde immerhin in den zwei letzten Partien für insgesamt 68 Minuten eingesetzt. 

8. Bernard Tekpetey

Bernard Tekpetey zog es während der Sommerpause aus Gelsenkirchen zum SC Paderborn. In der 2. Bundesliga freut sich Tekpetey über mehr Einsatzchancen als bei den Schalkern und wurde bei den Paderbornern in bisher jeder Partie eingesetzt, mal auf dem Flügel, mal als Mitttelstürmer. Ein Tor blieb ihm bisher jedoch verwährt.

7. Leon Goretzka

Leon Goretzka wird wohl der Spieler sein, dem sie auf Schalke in dieser Saison am meisten hinterhertrauern. Den 23-jährigen zog es ablösefrei zum FC Bayern München. Dort wurde Goretzka bisher in beiden Saisonspielen eingesetzt. Gegen Stuttgart durfte er über die vollen 90 Minuten ran und wusste sofort zu überzeugen. Ein Tor und eine Vorlage sind eine starke Bewerbung für weitere Einsätze.

6. Donis Avdijaj

Das einstige Wunderkind der Königsblauen konnte den hohen Ansprüchen an seine Person letztendlich nicht gerecht werden. Nach mehreren Leihgeschäften in den letzten Jahren ließ man den inzwischen 22-jährigen Angreifer ablösefrei zu Willem II Tilburg in die Eredevise ziehen. In Holland scheint Avdijaj sein Glück zu finden. Das belegen zwei Tore aus den ersten drei Partien.

5. Pablo Insua

Der 24-jährige Spanier hat bei Schalke den Durchbruch noch nicht geschafft. Als Innenverteidiger sieht er sich derzeit zu starker Konkurrenz innerhalb des Kaders ausgesetzt. Ein Leih-Geschäft mit dem spanischen Erstliga-Aufsteiger SD Huesca soll Abhilfe schaffen. Wurde in drei möglichen Partien jedoch noch keine Minute eingesetzt und muss weiter auf seine Chancen warten.

4. Luke Hemmerich

Luke Hemmerich ist wohl nur echten Schalke-Fans ein Begriff. Der 20-jährige Rechtsverteidiger wechselte während der Sommerpause ablösefrei aus Gelsenkirchen in die 2. Bundesliga zum FC Erzgebirge Aue und hofft dort auf mehr Spielzeit. Kam bisher in einer Partie zu einem Kurzeinsatz und wird sich weiter empfehlen müssen.

3. Max Meyer

Das Wechsel-Theater um Max Meyer wurde phasenweise zur Farce. Er suchte lange einen neuen Verein und wollte unbedingt weg aus Schalke. Letztendlich wurde sein neuer Arbeitgeber der Premier-League-Klub Crystal Palace. Bei den Londonern kommt der quirlige Mittelfeldspieler bisher auf drei Kurzeinsätze sowie eine Torvorlage.

2. Coke

Nach zwei Jahren auf Schalke und einem halben Jahr Leihe nach Levante ist für Coke Schluss auf Schalke. Für 1,5 Millionen Euro wurde der Rechtsverteidiger jetzt fest vom UD Levante verpflichtet und wird so auch in Zukunft weiter in der spanischen ersten Liga das Feld betreten. Coke bestritt für seinen neuen Verein in dieser Saison bereits drei Partien, zwei davon über die volle Distanz.

1. Benedikt Höwedes

Benedikt Höwedes befindet sich in einer wirklich schwierigen Situation. Er strebte vor einem Jahr einen Wechsel an und wurde von den Schalkern für eine Saison an Juventus Turin verliehen. Dort konnte er sich zu keiner Zeit auch nur ansatzweise durchsetzen und kehrte schließlich nach Schalke zurück, wo er jedoch ebenfalls nicht mehr gebraucht wird. Schließlich wechselte Höwedes für eine Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro in die russische erste Liga zu Lokomotiv Moskau und will dort seinen Abwärtstrend beenden.