In seinen bisher drei absolvierten Pflichtspielen für ​Borussia Dortmund hat Axel Witsel unter Beweis gestellt, dass er sich als echter Glücksgriff für den Revierklub entpuppen könnte. Auch der Belgier fühlt sich in seiner Entscheidung pro BVB offensichtlich bestätigt.


Im Pokal gegen den Zweitligisten Greuther Fürth war Axel Witsel mit seinem erlösenden Treffer in zum 2:1 in der Verlängerung bereits Spieler des Spiels. Auch in den beiden folgenden Bundesligabegegnungen war der Belgier jeweils einer der wichtigen Säulen im Mittelfeld von Borussia Dortmund.


Die 20 Millionen Euro, die der BVB in die Verpflichtung Witsels investierte, könnten sich schon in Kürze amortisiert haben. Zumindest mit der Transferaktivität rund um den WM-Dritten ist man rund um die Dortmunder Strobelallee vollauf zufrieden. Und auch der neue Starspieler selbst zeigt sich ​offensichtlich happy mit seinem Wechselentscheid.

Borussia Dortmund v RB Leipzig - Bundesliga

Axel Witsel gehört schon zu den wichtigen BVB-Säulen


„Ich bin superglücklich“, lässt sich Witsel in der Montagsausgabe des kicker zitieren. „Es war immer mein Ziel, irgendwann für einen europäischen Topklub zu spielen - und ich denke, ich habe mir den richtigen ausgesucht. Der BVB hat mir in den Gesprächen die Liebe gezeigt.“ Im Zuge seines vollzogenen Wechsel in den Westen Deutschlands ließ sich Witsel von seinem Bauchgefühl tragen.


In China zählte nur das Geld


Denn als er im Winter 2017 zum chinesischen Klub Tianjin Quanjian wechselte, standen vor allem geldliche Dinge im Vordergrund. „Der finanzielle Aspekt war wichtig, das leugne ich nicht“, gibt Witsel unumwunden zu. In Dortmund angekommen, fühlt sich der Belgier schon ein Stück weit heimisch.


Wie es ist im Dortmunder Stadion zu spielen, brachte Witsel bereits in Erfahrung. Mit seinem damaligen Arbeitgeber Zenit St. Petersburg spielte der Rechtsfuß 2014 bereits in der Arena. „Ich wusste also, wie die Atmosphäre hier ist“, sagt er. Wenn man aber selbst für den BVB spiele, sei es noch mal etwas ganz anderes. „Dann erst spürst du richtig die Kraft, die von diesem Publikum ausgeht.“