BRIGHTON, ENGLAND - SEPTEMBER 01:  Andre Schurrle of Fulham celebrates after scoring during the Premier League match between Brighton & Hove Albion and Fulham FC at American Express Community Stadium on September 1, 2018 in Brighton, United Kingdom.  (Photo by Mike Hewitt/Getty Images)

Schürrle, Sokratis & Co. - So schlagen sich Dortmunds Abgänge bei ihren neuen Clubs

Der BVB hat in der abgelaufenen Transferperiode einen weiteren Umbruch hinter sich gebracht. Acht Profis haben die Westfalen verlassen und versuchen nun anderswo ihr Glück; so läuft es für die BVB-Abgänge bisher:

1. Nuri Sahin

Dortmund-Ikone Nuri Sahin verließ den BVB am Deadline Day in Richtung Werder Bremen. Der türkische Mittelfeldspieler schloss sich dem Ligakonkurrenten an, um wieder mehr Spielpraxis zu bekommen und eine neue Herausforderung zu suchen. Bei seiner Vorstellung in Bremen ließ Sahin durchscheinen, dass er auf das neue Kapitel brennt und in Werder Bremen einen Traditionsclub im Aufschwung sieht. Nach der Länderspielpause könnte er sein Debüt für die Grün-Weißen geben.

2. Andryi Yarmolenko

Der Ukrainer verließ den BVB nach nur einer Saison in Richtung West Ham United. Der Angreifer, der bei den Westfalen nicht so recht Fuß fassen konnte, kam in der Premier League bislang zu drei Kurzeinsätzen und zu einem Spiel über 90 Minuten im EFL Cup; auf eine Torbeteiligung für die "Hammers" wartet Yarmolenko noch. Mit null Punkten nach vier Spieltagen hat West Ham einen Fehlstart in der Premier League hingelegt.

3. Sokratis Papastathopoulos

Der Grieche Sokratis verließ den BVB in Richtung Arsenal London. Bei den "Gunners" ist der Dortmunder Publikumsliebling zwar gesetzt, machte bislang - meistens an der Seite von Shkodran Mustafi - aber noch keine gute Figur. Für die Londoner verlief der Saisonstart mäßig, nach drei Spieltagen stehen nur drei Punkte auf der Habenseite.

4. Erik Durm

Ablösefrei ging es für Erik Durm im Sommer zu Huddersfield Town. Dort trifft der Außenverteidiger auf seinen früheren Förderer David Wagner. Beim Unentschieden gegen den FC Everton feierte Durm sein Premier-League-Debüt für die "Terriers", mit denen er in der laufenden Saison wahrscheinlich gegen den Abstieg spielen wird.

5. Gonzalo Castro

Gonzalo Castro ist beim VfB Stuttgart bislang noch gesetzt. Die Schwaben haben allerdings einen Fehlstart nach Maß hingelegt: Auf das peinliche Ausscheiden im DFB-Pokal folgten in der Liga zum Auftakt zwei Niederlagen gegen Mainz 05 und den FC Bayern. Gut möglich, dass Castro in den kommenden Wochen auf der Bank sitzen wird.

6. Felix Passlack

Felix Passlack hat eine schwierige Saison hinter sich. Sein Leihgeschäft zur TSG Hoffenheim verlief denkbar schlecht, beim BVB hat das Eigengewächs aktuell keine Perspektive. Eine Leihe zu Norwich City soll nun Abhilfe leisten. Dort ist mit Daniel Farke zumindest ein ehemaliger Jugendtrainer vom BVB als Cheftrainer aktiv. Bislang kam Passlack in zwei EFL-Cup-Spielen über die volle Distanz zum Einsatz.

7. Andre Schürrle

Andre Schürrle ist vielleicht der BVB-Abgang, für den es bislang am besten läuft. Mit dem Aufsteiger FC Fulham, an den Schürrle bis 2020 verliehen wurde, rangiert der Angreifer derzeit auf einem passablen elften Rang. Schürrle konnte in den letzten beiden Premier-League-Spielen jeweils treffen und befindet sich auf dem aufsteigenden Ast.

8. Dominik Reimann

Ohne Perspektive in Dortmund verließ Dominik Reimann den BVB in diesem Sommer ablösefrei zu Holstein Kiel. Beim Zweitligisten hat Reimann den Kampf um die Nummer eins verloren und muss sich aktuell mit einem Bankplatz begnügen. Immerhin: Mit den "Störchen" rangiert der 21-Jährige in der 2. Bundesliga auf einem guten neunten Rang.