Bereits nach den ersten beiden Spieltagen deutet sich an, dass der ​FC Bayern München auch in diesem Jahr wieder das Maß aller Dinge in der Bundesliga sein wird. Der Rekordmeister siegte im Top-Spiel am Samstag mit 3:0 beim VfB Stuttgart, wobei besonders Thomas Müller immer wieder hervorstach. Der 28-Jährige zeigte sich im Anschluss an die Partie dementsprechend zufrieden mit seiner Leistung, lobte jedoch auch seine Mannschaftskollegen.


Wie schon vor einer Woche gegen die TSG Hoffenheim setzte Trainer Niko Kovac auf ein 4-3-3 System, nahm dabei jedoch ein paar Veränderungen vor: Mats Hummels rückte für Niklas Süle in die Startelf, zudem nahm Thiago Alcántara anstelle von Javi Martinez im defensiven Mittelfeld Platz, während Leon Goretzka zu seinem ersten Startelfeinsatz für die Münchner kam und Arjen Robben für den verletzten Kingsley Coman begann.


Gemeinsam mit Goretzka spielte Thomas Müller auf der 'Achter'-Position im zentralen Mittelfeld. Beide suchten im Angriffsspiel immer wieder den Weg nach vorne, weshalb sie sich immer wieder an der Strafraumgrenze aufhielten oder gar in den Sechzehner eindrangen.

VfB Stuttgart v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

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Im Süd-Schlager gegen den ​VfB Stuttgart sprühte Müller, der nach 80 Minuten für Corentin Tolisso ausgewechselt wurde, vor Spielfreude, bereitete das 1:0 durch Nebenmann Goretzka vor und krönte seine Leistung mit seinem zweiten Saisontor. "Man versucht natürlich immer, am Maximum zuspielen", resümierte der bei der WM noch unglücklich agierende Müller nach der Partie laut ​AZ. "Aktuell ist die Konstellation ganz gut, dass ich auch öfter im Strafraum zum Zug komme und da kann ich auch meine Qualitäten zeigen. Ich bin ja kein Spielmacher."


Zudem sei man "natürlich extrem heiß zu zeigen, welche Qualitäten in einem stecken und bisher klappt das auch ganz gut." Doch der 28-Jährige verteilte auch ein großes Lob an seine Mannschaftskollegen: "Wir gehen mit einer sehr guten Seriosität an die Sache ran", wurde er auf der vereinseigenen Website zitiert. 


Wenn man sich ansehe, wie beispielsweise Franck Ribery, Arjen Robben und Robert Lewandowski schon früh gegen den Ball arbeiten und den Gegner somit unter Druck setzen, könne man nur den Hut ziehen. "Einerseits ist das eine Einstellungssache und anderseits werden wir auch gut eingestellt. Auf die Details kommt es an, und bei der Konkurrenzsituation bei uns muss jeder liefern. Deswegen kommt es zu solch einer engagierten Leistung", lautete Müllers Erklärung für die derzeitige Frühform, in der sich die Mannschaft befindet.