​Es war eine der größten Überraschungen am Ende des geöffneten Transferfensters. ​Kevin Trapp kehrt zu​ Eintracht Frankfurt zurück und wird vorerst für ein Jahr von Paris Saint-Germain ausgeliehen. Immer wieder aufkommende Knieprobleme bei Eintracht-Keeper Frederik Rönnow hatten die Hessen zu diesem Schritt veranlasst. Da der Rückkehrer hingegen komplett im Saft steht, könnte er bereits am heutigen Samstagnachmittag beim ​Spiel gegen den SV Werder Bremen das Tor der 'Adler' hüten.


Vor drei Jahren war der mittlerweile 28-Jährige mit vielen Ambitionen in die französische Hauptstadt gewechselt, konnte sich dort aber nicht dauerhaft durchsetzen. Nachdem die Pariser nun mit Gianluigi Buffon ein echte Torhüterlegende verpflichten konnten, sah der Deutsche seine Chancen noch einmal schwinden und entschied sich für eine Rückkehr in die alte Heimat, um Spielpraxis zu sammeln.

Für Rönnow hingegen bedeutet der Wechsel des dreifachen deutschen Nationalspielers wohl nichts Gutes. Nach dem Abgang von Lukas Hradecky in Richtung Leverkusen war der Däne in diesem Sommer eigentlich als klare neue Nummer eins verpflichtet worden. Da die Knieprobleme des 26-Jährigen aber zuletzt nicht wirklich besser wurden, könnte er nun seinen Platz an den Rückkehrer verlieren, oder sich zumindest die Spielzeiten mit dem erfahrenen Schlussmann teilen müssen.


Bislang hielt sich Eintracht-Coach Adi Hütter noch bedeckt und wollte im Vorfeld nicht verraten, wer am Samstag im Kasten der 'Adler' stehen wird. Die lobende Worte, die der 48-Jährige jedoch für seinen Neuzugang übrig hatte, lassen erste Rückschlüsse zu. "Es ist uns gelungen, eine Ikone nach Frankfurt zurückzuholen. Mit diesem Transfer geht auch für die Fans wieder zusätzliche Hoffnung auf", wird der Österreicher von der BILD zitiert. Trapp selbst zeigte sich bereits voller Tatendrang: "Ich habe in der Vorbereitung alles mitgemacht. Ich bin topfit, kann spielen.