MAINZ, GERMANY - AUGUST 26: Head coach Tayfun Korkut of Stuttgart looks on prior the Bundesliga match between 1. FSV Mainz 05 and VfB Stuttgart at Opel Arena on August 26, 2018 in Mainz, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

VfB Stuttgart: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den FC Bayern München

Am Samstagabend empfängt der VfB Stuttgart zuhause den FC Bayern München. Nach zwei Pflichtspielniederlagen in Folge, dürfte Trainer Tayfun Korkut beim Spiel gegen den Rekordmeister ein paar Veränderungen an seiner Startelf vornehmen. Zu viele Umstellungen könnten jedoch auch kontraproduktiv sein.

1. Ron-Robert Zieler

Ron-Robert Zieler traf bei den beiden Niederlagen zum Saisonauftakt noch die geringste Schuld. Bereits in der Vorsaison war der ehemalige deutsche Nationalspieler ein starker Rückhalt für die Schwaben. Gegen die Bayern dürfte er mal wieder alle Hände voll zu tun bekommen.

2. Emiliano Insua

Auf der linken Seite dürfte Emiliano Inusa beim Duell mit Neuzugang Borna Sosa weiterhin etwas die Nase vorn haben. Zwar konnte der junge Kroate bei der Niederlage gegen die Mainzer nach seiner Einwechslung zumindest einige ansehnliche Flanken in Richtung gegnerischen Sechzehner anbringen, gegen die Bayern dürfte dennoch die Erfahrung des Argentiniers gefragt sein.

3. Holger Badstuber

Holger Badstuber ist derzeit das größte Sorgenkind von Trainer Tayfun Korkut. Gegen die Domstädter zeigte der erfahrene Abwehrspieler zwar über weite Strecken eine ordentliche Leistung, beim Gegentor sah der Routinier jedoch zum wiederholten Male ziemlich alt aus. Gegen seinen Ex-Klub dürfte er wohl dennoch den Vorzug vor dem mit den Hufen scharrenden Timo Baumgartl erhalten.

4. Benjamin Pavard

Benjamin Pavard ist beim VfB weiterhin absolut gesetzt und wenn am letzten Tag des Transferfensters nichts Unerwartetes passiert, wird der frischgebackene Weltmeister auch gegen die Bayern in der Innenverteidigung stehen. Eine Abkehr vom 4-4-2-System dürfte Korkut gegen die Bayern wohl nicht einleiten und daher wird es wohl bei zwei zentralen Abwehrspielern bleiben.

5. Pablo Maffeo

Pablo Maffeo konnte sich nach seinem Wechsel von Manchester City zum VfB Stuttgart in diesem Sommer bereits sehr schnell einen Stammplatz auf der rechten Verteidigerposition erarbeiten. Der Spanier bringt jede Menge Tempo ins Spiel der Schwaben, darf gegen die Bayern aber auch nicht seine defensiven Aufgaben vernachlässigen. Eine defensivere Variante wäre der wieder genesene Andreas Beck.

6. Santiago Ascacibar

Santiago Ascacibar ist ein absoluter Kämpfer und ging auch beim Spiel gegen die Mainzer keinem Zweikampf aus dem Weg. Der emotionale Argentinier sah dabei mal wieder eine gelbe Karte, obwohl er in dieser Saison an seiner Ausgeglichenheit arbeiten wollte. Gegen die Bayern dürfte diese Aggressivität aber gefragt sein.

7. Gonzalo Castro

Neben Ascacibar könnte Korkut auf der Doppelsechs erneut auf Gonzalo Castro setzen. Der Deutsche trat zuletzt jedoch auch gegen die Mainzer wenig dominant auf und konnte kaum offensive Impulse setzen. Dennis Aogo könnte daher auch wieder in die Startelf rutschen.

8. Daniel Didavi

Auf der linken Seite konnte Erik Thommy bislang noch nicht an die Leistungen aus der vergangenen Rückrunde anknüpfen. Daher könnte der 24-Jährige beim Spiel gegen die Bayern seinen Stammplatz an VfB-Rückkehrer Daniel Didavi verlieren. Der gebürtige Nürtinger spielt zwar lieber etwas zentraler, kann aber auch über die Außen kommen.

9. Christian Gentner

Kapitän Christian Gentner sitzt derzeit längst nicht so sicher im Sattel, wie noch in der Vorsaison. Der Routinier ist zwar noch immer ein echter Dauerläufer, bei kurzen Sprints kann er jedoch nicht mehr überzeugen. Gerade auf den Außenbahnen ist diese Spritzigkeit aber eigentlich elementar. Beim Spiel gegen den amtierenden Meister wird Korkut aber wohl kaum auf einen seiner erfahrensten Spieler verzichten.

10. Anastasios Donis

Zuletzt wurde Anastios Donis immer wieder mit einem Abgang von den Schwaben in Verbindung gebracht. Trainer Tayfun Korkut erklärte unlängst jedoch gegenüber den Stuttgarter Nachrichten, dass ein Wechsel gar kein Thema sei. Nachdem der Grieche zuletzt komplett außen vor war, könnte er gegen die Bayern daher überraschend wieder in der Startelf stehen. Die Münchener liegen ihm ja bekanntlich, wie die Galavorstellung am letzten Spieltag in der Vorsaison zeigte. Ansonsten wäre auch Nicolas Gonzalez eine nachvollziehbare Wahl.

11. Mario Gomez

Mario Gomez kam in dieser Saison noch nicht so richtig in Schwung, auch da der Torjäger nur selten mit verbrauchbaren Zuspielen gefüttert wurde. Gegen seinen Ex-Klub dürfte der 33-Jährige aber besonders motiviert sein. Zudem gelangen ihm in der Vergangenheit nach seiner Rückkehr noch viel zu wenige Treffer vor heimischem Publikum.