MUNICH, GERMANY - AUGUST 28: ChefHead coach Niko Kovac of Bayern Muenchen looks on during the friendly match between FC Bayern Muenchen and Chicago Fire at Allianz Arena on August 28, 2018 in Munich, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Rotation, Video-Schiri, Transfers: Die wichtigsten Kovac-Aussagen von der Abschluss-PK

Am morgigen Samstagabend wird Niko Kovac mit seiner Mannschaft nach Stuttgart reisen, um die nächsten drei Punkte einzufahren. Auf der Pressekonferenz in München stellte sich der Trainer den letzten Fragen der Journalisten vor dem 2. Spieltag. 

6. Die Situation in der Innenverteidigung

In der Innenverteidigung sei es für Kovac "egal", wen er mit wem zusammen spielen lasse. Es werde im Laufe der Saison eine regelmäßige Rotation geben. "Jeder muss spielen, um Rhythmus zu haben." Jeder habe letztlich auch den Anspruch, zu spielen. Somit werde es kein Tandem geben, das drei bis vier Spiele hintereinander spielt. 


Auch Javi Martínez könne auf dieser Position spielen und habe das unter anderem unter Pep Guardiola nachgewiesen. "Erfahrung ist wichtig, Unbekümmertheit auch", so Kovac zum Vergleich zwischen Hummels, Boateng und Süle. "Ich sehe alle drei auf einem Niveau", so die Meinung des 46-Jährigen.

5. Transfers am Deadline-Day

Dass Jérôme Boateng letzten Endes doch nicht zu PSG wechseln wird, scheint beschlossene Sache zu sein, was den Trainer erfreut. "Er ist ein Weltklasse-Innenverteidiger und ein absoluter Vollprofi. Er ist jetzt hier und wird auch hier bleiben." Juan Bernat ist wie berichtet in Paris und werde dort einen Vertrag unterschreiben. Sonst wird kein weiterer Spieler den FC Bayern verlassen, schließlich habe man auch nur noch 18 Feldspieler zur Verfügung, so Kovac. Zuvor war mit einem Abschied von Renato Sanches kokettiert worden. 

4. Der Gegner VfB Stuttgart

"Das wird ein schwieriges Spiel. Wir werden uns am Samstag strecken müssen. Das wollen wir auch", so der Kroate über den kommenden Gegner, der auch die erfolgreiche Arbeit und Bilanz seines Gegenübers Tayfun Korkut erwähnte, der besonders in Heimspielen erfolgreich ist. Die 1:4-Niederlage der vergangenen Saison könne "unterbewusst eine Rolle spielen. Ich hoffe, dass die Spieler höchst motiviert sein werden und die Niederlage von vor drei Monaten ausradieren", so Kovac weiter.

3. Fitness im Kader

"Bis auf Kingsley Coman sind morgen alle Spieler fit", so die klare Aussage des Cheftrainers, der damit 18 Feldspieler zur Verfügung haben wird. 


Zu Serge Gnabry äußerte er sich wie folgt: "Serge hat zwei Wochen Trainingsrückstand gehabt. Gegen Chicago hat er eine Stunde gespielt, hat das gut gemacht. Am Ende hat ihm die Kraft gefehlt." Kovac möchte die Eindrücke aus dem Training abwarten und wollte sich auf der Pressekonferenz nicht auf einen Einsatz festlegen.

2. Die harte Gangart der Gegner

"Das ist ein bisschen über die Grenzen hinaus gegangen", bestätigte Kovac den Eindruck, den die Bayern-Bosse aus dem Spiel gegen die TSG gewannen. "Ich hoffe, dass die Spieler der Gegner sensibilisiert sind", so der Trainer weiter. Eine gesunde Härte gehöre natürlich dazu, allerdings nicht in eine Richtung, die die Spieler gesundheitlich gefährdet.

1. Der Video-Schiedsrichter

Bei der Weltmeisterschaft habe das System mit dem VAR "auf Top-Niveau funktioniert". "Man muss sich nur umschauen und abschauen, sich fragen: Was haben sie besser gemacht?" 


Letztlich müsse man dann lediglich daraus lernen. "Es war sehr viel Gutes bei der WM. Wenn man das nur nachahmt, muss man sich nichts Neues ausdenken", so Kovac zur Frage, ob man den Schiedsrichter seltener an den Monitor schicken müsse. Er fordert außerdem, dem Schiedsrichter auf dem Platz die Macht zu lassen.