WOLFSBURG, GERMANY - AUGUST 25: Head coach Bruno Labbadia of Wolfsburg looks on during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and FC Schalke 04 at Volkswagen Arena on August 25, 2018 in Wolfsburg, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

VfL Wolfsburg: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Leverkusen

Nach dem euphorisierenden 2:1-Auftaktsieg gegen den FC Schalke 04 will der VfL Wolfsburg seinen starken Eindruck bestätigen und auch im ersten Auswärtsspiel punkten, wenn man am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) bei Bayer Leverkusen gastiert. " Der Sieg gegen Schalke war sehr wichtig, vor allem weil wir uns gegen Widerstände durchgesetzt haben. Wir brauchen diese Erfolgserlebnisse", sagte VfL-Coach Bruno Labbadia vor der Partie.


Auf folgende Startelf könnte er vertrauen:

1. Koen Casteels

Im Tor der 'Wölfe' wird Koen Casteels Platz nehmen. Der Belgier zählt zum unumstrittenen Stammpersonal und wird den VfL am Samstag erneut als Kapitän auf den Platz führen. "Koen füllt die Rolle als Vize-Kapitän und im Mannschaftsrat sehr gut aus. Die Mannschaft und wir im Trainerteam haben großes Vertrauen in ihn", sagte Cheftrainer Bruno Labbadia vor der Partie.

2. William

In Wolfsburgs Viererkette hat sich auf Rechtsaußen erst einmal Wiliam durchgesetzt. "Er bringt viele Sachen mit, die ihn dazu befähigen, die Außenposition sehr gut zu spielen", beschreibt Coach Labbadia. "Er macht eine positive Entwicklung und hat momentan die Nase ein bisschen vorn." Alternativ steht Routinier Paul Verhaegh bereit.

3. John Anthony Brooks

Im Abwehrzentrum ist John Anthony Brooks gesetzt. Der zweikampfstarke Defensivmann erzielte am vergangenen Wochenende Wolfsburgs erstes Saisontor, als er per Kopf zum 1:0 gegen den FC Schalke einnetzte. Und wer gesellt sich zu ihm? 

4. Robin Knoche

Neben Brooks wird VfL-Trainer Bruno Labbadia aller Voraussicht nach erneut auf Robin Knoche bauen. Das Wolfsburger Eigengewächs erhält derzeit den Vorzug vor Jeffrey Bruma, der wohl vorerst auf der Bank Platz nehmen wird. 

5. Jerome Roussillon

Komplettiert wird die Viererkette durch Neuzugang Jerome Roussillon. Der 25-Jährige kam im Sommer für acht Millionen Euro vom HSC Montpellier und ist unter Labbadia gesetzt. Alternativ steht derweil der junge Gian-Luca Itter bereit. 

6. Ignacio Camacho

In Wolfsburgs 4-3-3-System wird Ignacio Camacho im zentralen Mittelfeld den defensiven Part übernehmen. Der Spanier soll die beiden 'Achter' entlasten und für die nötige Stabilität vor der Abwehr sorgen. 

7. Maximilan Arnold

Maximilian Arnold soll im Dreiermittelfeld die offensiven Akzente setzen. Der 24-Jährige rief beim 2:1-Sieg gegen Schalke 04 eine bärenstarke Leistung ab und bediente Torschütze John Anthony Brooks mit einer mustergültigen Ecke zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung. Er beginnt auf der 'Acht'. 

8. Yannick Gerhardt

Bruno Labbadia muss im Vergleich zum Sieg über Schalke umbauen: Kapitän Joshua Guilavogui muss aufgrund einer Knieverletzung eine mehrwöchige Zwangspause einlegen. "Menschlich und fußballerisch ist es ein großer Ausfall", sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor der Partie und schob hinterher: "Alle anderen können sich nun zeigen, so dass wir sein Fehlen kompensieren." Damit ist wohl unter anderem Yannick Gerhardt gemeint, der am Samstag voraussichtlich beginnen darf.

9. Renato Steffen

Auf dem rechten Flügel wird Labbadia vermutlich erneut auf die Dienste von Rentao Steffen setzen. Der Schweizer, der im Januar zum VfL wechselte, kommt am Samstag zu seinem 18. Pflichtspieleinsatz für die 'Wölfe'. 

10. Josip Brekalo

Josip Brekalo könnte derweil die linke Außenbahn beackern. Der 20-Jährige zeigte gegen Schalke immer wieder gute Ansätze und konnte immer wieder Nadelstiche nach vorne setzen. Alternativ stehen für die Flügel Felix Klaus, Yunus Malli, Admir Mehmedi und Jakub Blaszczykowski bereit.

11. Wout Weghorst

Daniel Ginczek oder Wout Weghorst? Eine Frage, mit der sich auch Wolfsburgs Trainer herum schlagen muss, denn in Labbadias 4-3-3-System gibt es derweil nur eine Spitze. Beide Neuzugänge hinterließen im Rahmen des Bundesliga-Auftakts einen starken Eindruck, Ginczek schoss den VfL in der Nachspielzeit zum Last-Minute-Sieg. Wie Labbadia hier entscheidet, bleibt daher abzuwarten.