​Am Donnerstagabend wurden im Grimaldi Forum in Monaco ​die Gruppen für die diesjährige Champions League ausgelost. Der ​FC Schalke 04 hat dabei eine machbare Aufgabe zugelost bekommen. In der Gruppe D treffen die 'Königsblauen' auf den russischen Klub Lokomotive Moskau, den FC Porto, sowie auf Galatasaray Istanbul. Im Anschluss zeigten sich die Verantwortlichen und die Spieler der Knappen daher sehr zufrieden.


Sportvorstand Christian Heidel gab eine umfassende Einschätzung der Auslosung ab. "Eine ausgeglichene Gruppe. Der FC Porto ist ein Dauergast in der Champions League, Moskau ist sicher nicht einfach", wird der 55-Jährige von der tz zitiert.


Besonders freut der erfahrene Manager sich dabei auf das Duell gegen Lokomotive, da es dort zum Aufeinandertreffen mit Ex-Schalker Benedikt Höwedes kommen wird. "Auch für Benni wird es ein tolles Ereignis sein, auf Schalke zu spielen", so der starke Mann der Schalker. 

Darüberhinaus ließ er keine Zweifel daran aufkommen, dass es das klare Ziel sei, "die Gruppenphase zu überstehen". Dies wäre jedoch auch der Fall gewesen, wenn "die großen Namen dabei gewesen wären". Trainer ​Domenico Tedesco bezeichnete die Konstellation als eine "sehr interessante und ausgeglichene Gruppe ohne klaren Favoriten". Dabei unterstrich der 32-Jährige die große Vorfreude auf die Spiele: "Darauf haben wir richtig Bock."


Auch bei Kapitän Ralf Fährmann löste die Auslosung Erinnerungen aus. So freut sich auch der Torhüter auf das Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen Bendedikt Höwedes und Jefferson Farfan. Darüberhinaus erinnerte er an das Jahr 2008, als man bereits einmal gegen den FC Porto gewinnen konnte und ins Viertelfinale einzog.


"Gegen Galatasaray haben wir vor einigen Jahren in der K.o.-Runde den Kürzeren gezogen. Dieses Mal wollen wir es besser machen. Es werden definitiv sechs schwere Spiele. Unser Ziel ist der Einzug ins Achtelfinale", so der 29-Jährige weiter.

Abwehrchef Naldo zeigte sich mit der Auslosung zufrieden, auch wenn kein Gegner aus einer der großen Ligen dabei ist. Er teilt zudem die Meinung mit seinen Vorgesetzten und sieht keinen klaren Favoriten, betonte aber auch, dass man unbedingt weiterkommen wolle.


Mittelfeldspieler Daniel Caligiuiri indes, wagte sich etwas weiter aus der Deckung und sprach von einer machbaren Gruppe. "Alle Mannschaften haben Qualität. Aber wenn ich mir die anderen Gruppen anschaue, hätte es uns noch härter erwischen können. Es wäre auch schön gewesen, wenn wir gegen einen der ganz großen Clubs aus Europa gespielt hätten. Aber auch die zugelosten Aufgaben sind attraktiv, wir nehmen sie gerne an und wollen eine Runde weiterkommen", so der 30-Jährige.


Bei den Schalke-Fans machte sich nach der Auslosung zwar leichte Enttäuschung breit, dass kein attraktiver Gegner gezogen wurde. Dennoch schätzten weite Teile der Anhängerschaft die Auslosung als ein echtes Glückslos ein und gehen von einem verhältnismäßig mühelosen Einzug in die nächste Runde aus.