​Der FC Arsenal hat sich in diesem Sommer bekanntlich mehrfach verstärkt und knapp 80 Millionen Euro in neues Spielermaterial investiert. Der teuerste Neuzugang darunter war der Uruguayer Lucas Torreira, für den die "Gunners" 30 Millionen Euro an den italienischen Klub Sampdoria Genua überwiesen. Wie der Berater des defensiven Mittelfeldspielers nun verriet, haben die Londoner sogar mehrere Millionen zuviel für die Dienste seines Schützlings bezahlt. 


Wie Torreira-Berater Pablo Bentancur gegenüber Radio Crc erklärte, hat ​Arsenal für den 22-Jährigen einige Millionen mehr bezahlt, als in seiner Ausstiegsklausel in seinem Vertrag bei Sampdoria Genua verankert waren. Genauer gesagt sollen die "Gunners" mit den 30 Millionen Euro Ablöse ganze fünf Millionen Euro mehr gezahlt haben, als eigentlich nötig gewesen wäre. 


Mit der Überbezahlung wollte man wohl sichergehen, dass Torreira auf jeden Fall nach London wechselt. Bis zuletzt buhlten nämlich auch andere namhafte Vereine um die Dienste des WM-Teilnehmers. "Wenn Arsenal nachgegeben hätte, wäre der Wechsel zu Neapel der perfekte Schritt für ihn gewesen", so der Agent des jungen Mittelfeldmannes. "Arsenal hat alle unsere Forderungen erfüllt, sie haben sogar fünf Millionen mehr bezahlt als die Freigabeklausel." 

Ein Wechsel zum italienischen Vizemeister sei zum Zeitpunkt der Bekanntgabe von Carlo Ancelotti als neuem Cheftrainer der "Partenopei" laut Aussage des Agenten dann nicht mehr möglich gewesen, auch wenn Torreira gerne unter dem dreimaligen Champions-League-Siegercoach gearbeitet hätte. "Lucas hat mich angerufen und erklärt, dass die Verhandlungen mit Arsenal zu diesem Zeitpunkt schon zu weit fortgeschritten seien, um jetzt noch einen anderen Gedanken zu verfolgen." ​Beim FC Arsenal unterschrieb Torreira einen Vertrag bis Sommer 2023.