​Werder Bremens Stürmer Claudio Pizarro ist enttäuscht, dass er nicht von Perus Nationaltrainer Ricardo Gareca zur WM nominiert wurde und auch beim Länderspiel am 9. September gegen Deutschland nicht dabei sein wird: "Ich glaube, ich werde nicht mehr nominiert", meint der 39-jährige Stürmer, der in diesem Sommer zum vierten Mal zu Werder zurückkehrte. 


Nach eigener Aussage sei es ein großer Traum gewesen, mit Peru an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen und dementsprechend enttäuscht sei er gewesen, dass er in diesem Jahr nicht berücksichtigt wurde: "Die Enttäuschung, nicht dabei zu sein, war sehr groß. Ich habe zwar die WM geguckt, aber es war schwierig für mich. Ich hätte meinem Land gern geholfen. Es hat mich sehr geärgert", äußerte der Stürmer gegenüber der ​Bild. Peru nahm in diesem Jahr erstmals seit 1982 wieder an einer WM teil, sodass es Pizarros erste und einzige Chance auf eine WM gewesen wäre.

Der 39-Jährige, der 1999 für Peru debütierte und noch nicht offiziell aus der Nationalmannschaft zurückgetreten ist, kann nicht nachvollziehen, warum er nicht von Perus Nationaltrainer Gareca berücksichtigt wurde, und nun auch beim Länderspiel am 9. September gegen Deutschland nicht dabei sein darf: "Ich habe keine Erklärung erhalten und verstehe es auch nicht. Ich glaube, ich werde nicht mehr nominiert."


Claudio Pizarro ist ein in mehrerer Hinsicht rekordverdächtiger Spieler: Der Stürmer ist der Rekordtorschütze des ​SV Werder Bremen, der erfolgreichste ausländische Torschütze der ​Bundesliga und der ausländische Spieler mit den meisten Bundesliga-Einsätzen. Sollte Pizarro in der Rückrunde der aktuellen Saison nach dem 20. Spieltag treffen, könnte der aktuell noch 39-Jährige außerdem ältester Torschütze der Liga-Geschichte werden.