​Mit einer​ 0:2-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt ist der ​SC Freiburg am vergangenen Wochenende in die neue Bundesligasaison gestartet. Dabei wurde erneut sichtbar, dass den Breisgauern eine Verstärkung im offensiven Mittelfeld gut zu Gesicht stehen würde. Der Fokus soll weiterhin auf Roland Sallai vom zypriotischen Spitzenklub APOEL Nikosia liegen.


Einem Bericht der ungarischen Sporttageszeitung Nemzeti Sport zufolge, sollen die Freiburger jetzt ernst gemacht haben - die Gespräche mit den Verantwortlichen von APOEL sollen bereits weit fortgeschritten sein. Dabei soll der Bundesligist sich bereit erklärt haben, den 21-Jährigen aus seinem bis zum Sommer 2021 laufenden Vertrag loszueisen und dafür die geforderte Ablösesumme von 4,5 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.


Bereits Ende Juli soll sich der Sportclub bereits um den achtfachen ungarischen Nationalspieler bemüht haben. Damals berichtete Sport24 jedoch, dass die Freiburger mit einem Angebot in Höhe von vier Millionen Euro scheiterten. Zwar soll APOEL weiterhin einen Verbleib ihres Mittelfeldspielers bevorzugen, bei dem neuen Angebot sollen sie nun jedoch schwach geworden sein.

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Auf dem Sprung zum SC Freiburg: Roland Sallai



Darüberhinaus soll sich auch der offensive Mittelfeldspieler selbst bereits für einen Wechsel nach Deutschland ausgesprochen haben. "Ich habe von Freiburgs Interesse gehört.Es wäre eine großartige Sache, in der Bundesliga zu spielen, es wäre eine große Herausforderung für mich", wird der gebürtige Budapester von Nemzeti Sport zitiert. 


Sallai wechselte im Sommer 2017 vom ungarischen Klub Puskas AFC nach Zypern und wurde dort sofort zum Stammspieler. Dabei konnte er in der vergangenen Saison auch in sechs Champions-League-Partien internationale Erfahrungen sammeln. Dabei traf er in der Gruppenphase in zwei Spielen auch auf Borussia Dortmund.