Als sich Marcel Halstenberg Ende Januar einen Kreuzbandriss zuzog, war die Schockstarre groß bei RB Leipzig. Am Wochenanfang kehrte der Linksverteidiger zwar wieder auf den Trainingsplatz zurück. Bis er wieder in einem Pflichtspiel aufläuft, werden aber noch einige Spiele vergehen.


Seit sieben Monaten bereitet sich Marcel Halstenberg in der Reha auf sein Comeback vor. Am Wochenbeginn durfte der Linksverteidiger, der sich zu Jahresbeginn am Kreuzband verletzte, ​erstmals wieder mit seinem Mannschaftskollegen trainieren. Ein Einsatz heute Abend (18.30 Uhr) im Playoff-Rückspiel um die Europa-League-Qualifikation gegen Zorya Lugansk kommt aber noch zu früh.

Halstenberg liegt zwar voll im Reha-Zeitplan. Aber: Ralf Rangnick betont im kicker, dass der defensive Außenbahnspieler noch keine Option für die nächsten Spiele sei. Trotz alledem ist das RB-Lager guter Dinge. Sollte es bei Halstenberg weiterhin ohne Probleme vorangehen, dürfte der 26-Jährige früher als gedacht wieder in einem Pflichtspiel mitwirken.


RB hätte Halstenberg freilich gerne in die erste Elf berufen. Denn Neuzugang Marcelo Saracchi fällt für die das Rückspiel wegen einer Gelbsperre gegen Lugansk aus. „Er ist ein sehr temperamentvoller Spieler, in der einen oder anderen Situation auch zu temperamentvoll“, sagt Rangnick, der Gefallen daran findet: „Mir ist das lieber, als wenn ich jemanden anschieben muss.“