Trotz seiner 34 Jahre ist Arjen Robben fit wie schon lange nicht mehr. Dass der Flügelstürmer ​im ersten Saisonspiel gegen die TSG Hoffenheim (3:1) vorerst auf der Bank Platz nehmen musste, bleibt für ihn ohne Wert.


Hinter dem ein Jahr älteren Franck Ribéry zählt Arjen Robben zu den ältesten Spielern im Kader des ​FC Bayern. Der Niederländer geht beim deutschen Rekordmeister in seine bereits elfte Spielzeit. Die Zügel schleifen lassen will er in seinem wohl letzten Jahr an der Säbener Straße nicht.


„Ich bin fit und bin bereit, dieses Jahr eine wichtige Rolle zu spielen. Da spielt Alter für mich keine Rolle. Dieses Wort Umbruch kann ich auch nicht mehr hören“, sagt Robben gemäß kicker. Es gebe nur gut oder schlecht, nicht jung oder alt. Dass er im ersten Liga-Match gegen die TSG Hoffenheim dem Treiben vorerst von der Bank aus beiwohnen musste, stört den Niederländer nicht.

FC Bayern Muenchen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Fühlt sich topfit: Arjen Robben


Er respektiere diese Entscheidung, meint Robben. Trainer beim FC Bayern zu sein sei der schwerste Job. „Er muss elf Leute aufstellen. Wir müssen ihm helfen, indem wir als Mannschaft agieren und jeder das akzeptiert.“ Seit Juli-Beginn steht Niko Kovac beim deutschen Ausnahmeklub an der Seitenlinie.


Nachdem der Kroate zuletzt schon viel Lob aus dem Münchner Lager erhielt, geizt auch Robben nicht mit adelnden Worten: „Kovac macht bis jetzt einen tollen Job. Er geht super mit der Mannschaft um.“ ​Aufgrund der Verletzung von Kingsley Coman ist davon auszugehen, dass Robben im Südgipfel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr) von Beginn an auf dem Feld steht.