Im ​Auftaktspiel des ​FC Schalke 04 der Bundesliga kassierte Matija Nastasic eine Rote Karte gegen den ​VfL Wolfsburg nach Videobeweis. Da diese strittige Entscheidung für viel Diskussionsstoff sorgte, legte Schalke 04 nun einen Einspruch gegen diese Entscheidung ein. Auch für den Videoassistenten Wolfgang Stark wird diese Rote Karte große Konsequenzen haben.


Der serbische Nationalspieler sah für sein Foul an VfL-Stürmer Wout Weghorst eine Gelbe Karte. Nach einem Hinweis aus Köln sah sich Schiedsrichter Patrick Ittich die Szene noch einmal an und Entschied sich dann um. Nastasic sah glatt Rot.

Als Antwort darauf legte Schalke nun Einspruch ein. Eine verständliche Aktion, da Domenico Tedescos Defensive nach den Abgängen von Benedikt Höwedes und Thilo Kehrer und der Verletzung von Benjamin Stambouli sehr dünn besetzt ist.


Ein Aufheben der Zwei-Spiele-Sperre würde den Knappen helfen, da sie in den nächsten Partien auf unangenehme Gegner wie Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach trifft. Die Verhandlung wird laut der offiziellen Seite des DFB am Freitag um 11:30 Uhr beginnen.


Auch für Wolfgang Stark hat seine Intervention große Folgen. Gegenüber der Bild erklärte der Chef der Video-Referees, Jochen Drees, dass Stark zu unrecht eingriff. Drees betonte, dass die Video-Schiedsrichter erst eingreifen sollen, wenn der Spieler vor dem Ball getroffen wird.

DFB Press Conference - Video Assistence

Projektleiter des Videobeweises: Jochen Drees



Aus diesem Grund wird Stark wohl zunächst nicht mehr in Köln vor den Bildschirmen sitzen. Drees vergleicht bei der Bild Starks Abstinenz mit der eines Fußballspielers: “Wenn ein Spieler eine schlechte Phase hat, nimmt er weiter am Trainingsbetrieb teil und kann sich durch Leistung anbieten. Wenn die irgendwann stimmt, steht er auch wieder in der Startelf.”


Ob er sich wieder in die “Startelf” arbeiten kann, bleibt nach diesen Leistungen abzuwarten. Die Schalker werden es ihm wohl nicht so schnell verzeihen.