Gute Nachrichten für den​ ​FC Bayern München: James Rodriguez wurde nicht für den kolumbianischen Kader nominiert. Der Südamerikaner war in der letzten Bundesliga-Saison an der Säbener Straße mit sieben Toren und elf Torvorlagen einer der wichtigsten Männer für den Rekordmeister. Um seine Verletzung nun ordentlich auskurieren zu können, berief der kolumbianische Nationalcoach den Superstar nicht in den Kader.


Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung verpasste der Mittelfeldspieler der Bayern bereits zwei Partien in der jetzigen Saison. Auch im Bundesliga-Auftakt gegen die ​TSG Hoffenheim bekam  James nur sieben Minuten mit seiner Einwechslung, da der 27-Jährige durch seinen Trainingsrückstand noch nicht fit ist.


Die Verletzung am Sprunggelenk zog er sich gegen den FC Rottach-Egern zu und verpasste somit knapp zwei Wochen das Training.


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Jerome Boateng und James Rodriguez vor dem Spiel gegen FC Rottach-Egern


Ersatz-Nationalcoach Arturo Reyes erklärte gegenüber Caracol Radio, dass man den WM-Toptorschützen von 2014 nicht für den Kader der Cafeteros nominieren würde. Über die Freundschaftsspiele hinweg soll Rodriguez seine Verletzung weiterhin kurieren und nicht gefährdet werden.


Arturo Reyes übernimmt das Amt des Coaches für kurze Zeit, da Jose Pekermanns Zukunft weiterhin unklar ist. Damit betreut der ehemalige U20-Coach der Kolumbianer die Cafeteros gegen Venezuela und Argentinien.


Auch auf die Frage der Kontinuität mit Pekermann antwortete Reyes eher konservativ: “Die Entscheidung liegt beim Verband.” Der Ersatzcoach ist sich sicher, dass eine Lösung im Einverständis gefunden wird. Pekermanns Vertrag läuft Ende dieses Monats aus, was einer schnellen Lösung dieses Problems bedarf.


Wie lange James noch braucht, um seine Verletzung völlig auskuriert zu haben, ist noch offen. Jedoch sollte jedem bewusst sein, dass James Rodriguez ein Spitzenspieler ist, der in der Nationalmannschaft und bei den Bayern schwer zu ersetzen ist.