Mit dem 2:1 über den FC Schalke 04 ist der ​VfL Wolfsburg siegreich in die neue Saison gestartet. Die Stimmung bei den Niedersachsen ist nach zwei Relegationsteilnahmen so gut wie lange nicht mehr. Bruno Labbadia sieht trotz allem Verbesserungsbedarf.


​Beim erfolgreichen Saisonauftakt gegen den FC Schalke 04 ließ der VfL Wolfsburg seine Mannschaft im 4-3-3-Systen auflaufen. In der Spitze startete der neu geholte Wout Weghorst, auf der Bank saß der ebenfalls erworbene Daniel Ginczek. Beide könnten schon bald gemeinsam auf dem Platz stehen.


Trainer Bruno Labbadia, so berichtet die Sport Bild, träumt von seinem sehr erfolgreichen 4-1-3-2, mit dem er ​Bayer Leverkusen in der Saison 2008/09 an die Spitze der Bundesliga geführt hatte. „Das war damals geil, es hat richtig Spaß gemacht. Das System möchte ich auch für uns nicht ausschließen, das ist sicherlich mal möglich“, schwärmt Labbadia.

VfL Wolfsburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

Bruno Labbadia ist guter Dinge



Labbadia schränkt im gleichen Atemzug aber ein, dass seine Mannschaft dafür bärenstark sein müsse, „wahrscheinlich noch stärker als Leverkusen damals“, so der Trainer. „Inzwischen spielen zu viele Gegner auf schnelle Konter. Da darf man nie die Kontrolle verlieren. Und so weit sind wir mit dem VfL jetzt noch nicht.“


Unter dem Bayerkreuz standen damals Spieler wie Tranquillo Barnetta, Arturo Vidal oder Renato Augusto auf dem Rasen. Von Druck rund um mögliche Europapokal-Ambitionen will Labbadia indes nichts wissen, sagt: „Quatsch. Wenn es darum geht, nach oben etwas zu erreichen, kenne ich keinen Druck. Den gibt es nur im Abstiegskampf.“ Vorerst wolle der Übungsleiter „kleine Brötchen backen“.