Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte geht die ​TSG Hoffenheim in dieser Saison in der Gruppenphase der Champions League an den Start. Als Tabellendritter der Vorsaison verfolgen die Kraichgauer offenbar ambitionierte Ziele.


Schon vor Saisonbeginn sorgte Julian Nagelsmann für einen ersten Fingerzeig. Der Cheftrainer der TSG Hoffenheim sagte am Rande des Trainingslagers in Windischgarsten: „Ich strebe immer nach dem Maximalen, und das ist der Meistertitel.“ Diese Siegermentalität impfte er auch seinen Spielern ein.


Der Sport Bild zufolge einigten sich Nagelsmann und der Spielerkader als „Minimalziel“ auf eine Liga-Platzierung zwischen Rang zwei und vier. Im Klartext: Die erneute Qualifikation für die Champions League. Das „realistische Ziel“ laute die Meisterschaft. Aus der Mannschaft selbst kam bisher verhaltenes Echo.

FC Bayern Muenchen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Letzte Saison in Hoffenheim: Julian Nagelsmann



Schlussmann Oliver Baumman erklärt: „Wenn sehr vieles passt, ist das möglich.“ Man müsse hoffen und dann da sein, sollten die Bayern mal schwächeln, sagt beispielsweise Leonardo Bittencourt. Ob sich die Kraichgauer mit dieser Zielsetzung nicht zu viel zumuten?


​Im ersten Spiel beim FC Bayern gab es eine 1:3-Niederlage, insbesondere der Hoffenheimer Auftritt in der ersten Halbzeit war wenig überzeugend. „Wir wollen Bayern ärgern. Und in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass das auch geht“, erklärt Florian Grillitsch. Innerhalb der Vereinsführung plant man wirtschaftlich mit einem Saisonziel zwischen Platz acht und zwölf.