Der französische Traditionsverein Girondins Bordeaux muss die Suche nach einem neuen Cheftrainer fortsetzen. Nachdem eine Einigung mit dem ehemaligen Nationalspieler der Equipe Tricolore Thierry Henry bereits als beschlossene Sache galt, wird die Arsenal-Legende nun doch nicht der neue Coach beim Ligue-1-Klub. 


Wie die L'Équipe berichtet, haben die Gespräche zwischen Girondins Bordeaux und dem aktuellen Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft nicht zu einer Einigung geführt, sodass ​Henry nicht wie zunächst erwartet der neue Coach beim aktuellen Tabellenfünfzehnten der Ligue 1 wird. Dem Bericht zufolge vermisste der 41-Jährige Garantien des US-Konsortiums General American Capital Partners (GACP), das voraussichtlich Ende September vom Medien-Unternehmen M6 die Mehrheitsanteile an Girondins Bordeaux übernehmen wird. 


Henry hatte zuletzt noch signalisiert, großes Interesse am Trainerposten beim Traditionsklub zu haben, nachdem er mit Belgien als Assistent von Nationalcoach Roberto Martinez Dritter bei der WM in Russland wurde. Angeblich soll er sogar bereits vor mehreren Tagen seine Zusage gegeben haben. 

Nach dem Abschied von Coach Gustavo Poyet wird der Klub nun erst einmal weiter von Eric Bedouets betreut, der allerdings nach wie vor nur als Interimslösung gedacht ist. Henry sucht derweil weiter nach dem perfekten Einstieg in den Trainerjob bei einer Vereinsmannschaft. Ob der Weltmeister von 1998 nach den gescheiterten Verhandlungen schon in diesem Sommer eine europäische Mannschaft findet und übernimmt, wird sich in den kommenden Tagen beziehungsweise. Wochen entscheiden.