In den kommenden drei Tagen können den FC Bayern noch Spieler verlassen. Juan Bernat und Jérôme Boateng gehören dem Kreis derer Profis an, die durchaus darüber nachdenken, sich einer Luftveränderung zu unterziehen. Vereinschef Karl-Heinz Rummenigge nimmt zu beiden Personalien Stellung.


Hinter dem gesetzten David Alaba bleibt Juan Bernat auch in der kommenden Saison standesgemäß nur die Rolle des Edelreservisten. Eine Situation, mit der sich der spanische Linksverteidiger bereits seit geraumer Zeit alles unzufrieden zeigt. ​Paris St. Germain und ​Atlético Madrid sollen ihre Fühler ausgestreckt haben.


„Bei Juan Bernat ist noch keine Entscheidung gefallen. Der ist, glaube ich, noch in der Überlegungsphase“, erklärte Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge im Rahmen der Ehrung von Bastian Schweinsteiger. Unklar ist derweil ebenso die Situation um Innenverteidiger Jérôme Boateng.

FC Bayern Muenchen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Jérôme Boateng steht im Fokus von Paris St. Germain



„Ich schließe weder das eine noch das andere aus. Man muss jetzt einfach mal die letzten Tage die Nerven bewahren“, sagte Rummenigge zur Causa Boateng. Rummenigge und Uli Hoeneß seien bekannt für ihre lange Geschäftszugehörigkeit und verfügen über gute Nerven. Man könne nachts noch gut schlafen, meinte der Manager.


Seit Wochen halten sich Gerüchte um einen möglichen Abgang Boatengs. Paris St. Germain wird nach dem Schließen des englischen Transferfensters ​weiterhin als Hauptkandidat genannt. Entscheidend dürfte am Ende sein, in welchem Ablöserahmen der mögliche Wechsel liegen soll. Zwischen 50 und 60 Millionen Euro ruft der FC Bayern angeblich auf.