Obwohl es immer wieder Störfeuer aus dem Lager des FC Everton zu vernehmen gibt, scheint ​RB Leipzig in Bälde doch noch eine Einigung bezüglich der Verpflichtung von Ademola Lookman vermelden zu können.


Vor Kurzem verabschiedete sich RB Leipzig aus dem Poker um Sebastian Rudy. Der deutsche Nationalspieler wird sich dem Vernehmen nach ​dem FC Schalke 04 anschließen. Leipzig hat sich die finanziellen Ressourcen aufgespart, um bei seinen Bemühungen um Ademola Lookman bis ans Äußerste gehen zu können.


Nach einem Bericht des kicker sind sich RB-Vereinschef Oliver Mintzlaff und sein englischer Verhandlungspartner Marcel Brands in der Causa Lookman in der vergangenen Woche deutlich nähergekommen. Knackpunkt war bisher die Ablöse, die die Toffees für ihren Flügelstürmer aufgerufen haben.

Hertha BSC v RB Leipzig - Bundesliga

Jubelt Ademola Lookman bald wieder im Leipziger Dress?


Die 28 Millionen Euro, die Leipzig angeblich für Lookman geboten haben soll, widerspricht das RB-Lager jedoch. Trotz alledem geht das Management der Bullen offenbar davon aus, dass bis zum Freitag Vollzug gemeldet werden kann. In vier Tagen schließt das Transferfenster in Deutschland.


Was zudem für einen Transfer spricht: Lookmann war am Wochenende nicht mehr Teil des Everton-Kaders. Der Liverpooler Klub spielte ein 2:2-Remis beim AFC Bournemouth. ​Marco Silva betonte zuletzt noch im Independent deutlich, dass Lookman „die Gegenwart und die Zukunft“ bei Everton sei: „Er ist unser Spieler. Sie kennen meine Meinung über ihn und er kennt sie auch. Für mich ist das Ganze kein Thema.“