​Jürgen Klopp ist mit dem ​FC Liverpool erfolgreich in die neue Premier-League-Saison gestartet. Nach drei Siegen aus den ersten drei Partien steht man nun allein an der Tabellenspitze. Einen gewissen Anteil am Erfolg der "Reds" hat auch der neue Keeper Alisson Becker, der von Trainer Klopp auf der nach dem letzten Spiel stattgefundenen Pressekonferenz ein Extra-Lob erhielt.


Die neue Nummer eins des FC Liverpool hatte in der letzten Partie gegen Brighton mit einem Heber über einen heranstürmenden gegnerischen Angreifer für Staunen gesorgt und sich so das Lob des Trainers gesichert. Auf die Situation angesprochen erklärte Jürgen Klopp: "Das ist nicht allzu cool für einen Trainer. Wenn es klappt, ist es cool!"


Darüberhinaus verglich Klopp seinen Torhüter mit einem seiner ehemaligen Schützlinge, der ebenfalls zu solchen Aktionen in der Lage war: "Ich hatte einige Innenverteidiger, die Dinge tun konnten, die ein Innenverteidiger nicht tun sollte, wie Mats Hummels, der ständig Sachen machte, die für mich keinen Sinn ergaben. Aber er war wirklich gut darin. Alisson ist ein Torhüter und er kann offensichtlich Fußball spielen!" 

Weiterhin erklärte Klopp, wie es zu der Verpflichtung des 25-jährigen Brasilianers kam: "Wir haben es getan, weil wir davon überzeugt waren. Wir haben den Preis nicht gemacht, das haben wir vorher gesagt. Wir wollten nur den Spieler und die Besitzer gaben uns die Möglichkeit, ihn zu holen."

Becker war in der Sommerpause für rund 62,5 Millionen Euro aus Rom zum FC Liverpool gewechselt und verdrängte kurz darauf den bisherigen Stammkeeper Loris Karius aus der Startelf. Karius, der eine wahre Seuchen-Saison hinter sich hat und mit mehreren schwerwiegenden Fehlern die Niederlage der "Reds" im Champions-League-Finale gegen Real Madrid einleitete, wurde jüngst ​für zwei Jahre in die türkische erste Liga zu Besiktas Istanbul verliehen.