​Der​ FC Chelsea ist mit zwei Siegen in die neue Premier League-Saison gestartet und könnte kommenden Aufgaben beruhigt entgegenblicken. Außerhalb des Spielfeldes knisterte es in den letzten Wochen jedoch gewaltig. So soll Vereins-Boss Roman Abramovich über einen möglichen Verkauf des Klubs nachgedacht haben. Dies hat der Verein laut des Guardian nun dementiert.


Erste Spekulationen über einen Verkauf des Vereins kamen auf, als Abramovich im Mai die Pläne für eine Umgestaltung der Stamford Bridge auf Eis legte, als Reaktion auf die verzögerte Ausstellung eines britischen Investoren-Visums. 


Darüber hinaus berichtete das englische Nachrichten-Magazin SundayTimes, dass mehrere für den russischen Milliardär tätige Clubdirektoren externe Berater der Handelsbank Raine Group für eine strategische Neuausrichtung zu Rate gezogen hatten.

Die Verantwortlichen des FC Chelsea dementierten nun jedoch jegliche Überlegungen von Seiten Abramovichs, den Verein verkaufen zu wollen. Demnach soll Abramovich ein Angebot von Sir Jim Ratcliffe, reichster Mann Großbritanniens, über 2 Milliarden Pfund abgelehnt haben und auch nicht an einem Verkauf seines Klubs interessiert sein.


Abramovich hatte den FC Chelsea im Jahre 2003 für umgerechnet 210 Millionen Euro gekauft und war so hauptverantwortlich für die erfolgreichen letzten Jahre. So gewann der Verein unter seiner Führung bereits fünfmal die Premier League sowie den FA Cup und krönte die Zusammenarbeit im Jahre 2012 mit dem Champions-League-Titel. Im Finale setzten sich die "Blues" damals im Elfmeterschießen mit 4:3 gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München durch.