VIGO, SPAIN - AUGUST 11:  Sandro Schwarz the manager of Mainz 05 looks on prior to the pre-season friendly match between Celta de Vigo and Mainz 05 at Estadio de Balaidos on August 11, 2018 in Vigo, Spain.  (Photo by Quality Sport Images/Getty Images)

Mainz 05: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den VfB Stuttgart

Am Sonntag (15:30 Uhr) steigt auch der FSV Mainz 05 in die neue Bundesligasaison ein und empfängt im Heimspiel den VfB Stuttgart. Beide Mannschaften sind sich in der vergangenen Saison drei Mal begegnet, wobei die Mannschaft von Sandro Schwarz zwei Mal die Oberhand behielt und die Duelle im DFB-Pokal Achtelfinale und am 19. Spieltag der abgelaufenen Saison für sich entschied.


Seitdem hat sich auf beiden Seiten viel geändert, allen voran bei den Schwaben. Doch in Mainz geht man selbstbewusst in die neue Saison, in der man wieder weniger mit dem Abstiegskampf zu tun haben will. Im Folgenden präsentieren wir die voraussichtliche Aufstellung der Rheinhessen.

1. Florian Müller

Das Tor wird Florian Müller hüten. Der 20-Jährige ist ein Eigengewächs, kam 2014 aus dem Nachwuchsbereich des FC Saarbrücken und durfte bereits zum Ende der abgelaufenen Saison fünf Spiele in der Bundesliga absolvieren.


Die Konkurrenz im Tor ist groß, doch während Routinier Rene Adler zu verletzungsanfällig ist, konnte sich Müller gegen Jannik Huth und Robin Zentner durchsetzen, weshalb er von nun an die Nummer eins in Mainz ist

2. Aaron Martin

66 Pflichtspiele absolvierte Außenverteidiger Aaron Martin für seinen Jugendklub Espanyol Barcelona, doch in diesem Sommer strebte der 21-Jährige eine Veränderung an. Die Mainzer verpflichteten ihn daher leihweise, doch zusätzlich zu der Leihgebühr von drei Millionen Euro könnten unter Umständen weitere sechs Millionen Euro hinzukommen. Gebunden ist diese Summe an einer festen Kaufoption, die dann greift, wenn Martin insgesamt zehn Spiele absolviert. Da er gegen Gaetan Bussmann einen klaren Vorteil genießt, dürfte die langfristige Verpflichtung bereits frühzeitig unter Dach und Fach gebracht werden.

3. Moussa Niakhate

Ebenfalls neu ist Moussa Niakhate. Der 1,90 Meter große Innenverteidiger kam für sechs Millionen Euro vom FC Metz und soll die Lücke füllen, die Abdou Diallo hinterlassen hat. Dieser wechselte nach einem Jahr in Mainz für 28 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Mit Niakhate erhofft man sich, einen Spieler von ähnlichem Kaliber wieder in den eigenen Reihen zu haben. 

4. Stefan Bell

Dessen Partner in der Innenverteidigung ist Stefan Bell. Der 27-Jährige spielt seit 2007 für Mainz, wechselte jedoch zwischenzeitlich per Leihe zu Eintracht Frankfurt. Mittlerweile ist er ein Führungsspieler, hat fast 170 Pflichtspiel-Einsätze auf dem Konto und ist der Vize-Kapitän von Niko Bungert, der die Binde zwar noch immer trägt, jedoch Schwierigkeiten damit hat, an der Konkurrenz vorbei zu kommen.

5. Daniel Brosinski

Auf der rechten Abwehrseite ist Daniel Brosinski gesetzt. Der Routinier hat den Konkurrenzkampf gegen Neuzugang Phillipp Mwene vom 1. FC Kaiserslautern zunächst gewonnen, und dürfte daher in sein fünftes Jahr als Stammspieler gehen. Im Sommer 2014 wechselte der mittlerweile 31-Jährige zu den Rheinhessen, absolvierte seitdem 136 Partien und legte dabei 20 Treffer vor.

6. Jean-Philippe Gbamin

Im zentralen Mittelfeld blieb den Mainzern nach den Abgängen von Abdou Diallo, Yoshinori Muto und Suat Serdar in Person von Jean-Philippe Gbamin immerhin ein Leistungsträger der Vorsaison erhalten. An dem Ivorer zeigten insbesondere Vereine aus der Premier League Interesse, doch in Mainz sträubte man sich stets gegen einen Verkauf - mit Erfolg. Kürzlich gab der Verein die Vertragsverlängerung bis 2023 bekannt, mit der man ein deutliches Ausrufezeichen setzen wollte.

7. Ridle Baku

Die zweite Position in der Zentrale dürfte Ridle Baku besetzen. Der 20-Jährige ist ein Eigengewächs, spielt seit 2007 für die 05er und wurde bereits letztes Jahr ein wenig an die erste Mannschaft herangeführt. Aufgrund der Verletzung von Danny Latza winkt ihm wie bereits im Pokal ein Einsatz gegen den VfB Stuttgart, wobei er erneut von Anfang an beginnen würde.

8. Gerrit Holtmann

Auch Gerrit Holtmann profitiert von einer Verletzung. Levin Öztunali wird nach seinem Muskelbündelriss noch eine Weile fehlen, weshalb der 23-Jährige erneut den Vorzug auf der linken Außenbahn erhalten wird. In der abgelaufenen Saison kam Holtmann zu Beginn kaum zum Zug, absolvierte jedoch insgesamt 17 Spiele in der Bundesliga und dürfte auch in diesem Jahr regelmäßig zum Einsatz kommen.

9. Pablo de Blasis

Auf der gegenüberliegenden Seite dürfte Pablo de Blasis beginnen, obwohl der Argentinier eigentlich wechseln wollte. Im Mai verkündete er seinen Abschied aus Mainz, nachdem er von Januar bis März kein einziges Mal in der Anfangsformation stand. Zum Ende der Saison war er jedoch wieder fest eingeplant, weshalb eventuell doch noch einmal ein Umdenken stattfand - und de Blasis weiterhin in Mainz verweilt.

10. Robin Quaison

Sollte Alexandru Maxim ausfallen, dürfte Sandro Schwarz auf ein 4-4-2 umstellen. Dies hat zur Folge, dass dann Robin Quaison in die Startformation rücken würde. Der 24-Jährige gehörte über weite Strecken der Saison zum Stammpersonal, absolvierte 24 Spiele in der Bundesliga und erzielte dabei vier Tore. Im Pokalspiel bei Erzgebirge Aue vor einer Woche war er ebenfalls treffsicher, erzielte das 2:0 und bereitete den dritten Treffer durch Maxim vor. 

11. Jean-Philippe Mateta

Im Angriff startet so oder so Jean-Philippe Mateta. Der 21-Jährige ist der Nachfolger des abgewanderten Yoshinori Muto und kam im Sommer für stolze acht Millionen Euro von Olympique Lyon. In Aue durfte er zunächst über 58 Minuten ran, wurde jedoch durch Quaison ersetzt und wird darauf hoffen, in den kommenden Wochen immer besser in die Mannschaft zu finden, um viele Tore zu erzielen.