​Zum Bundesligaauftakt mühte sich der ​FC Bayern München am Freitagabend zu einem ​3:1-Heimsieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Dabei verzichtete der neue Bayern-Trainer ​Niko Kovac in seiner Startelf überraschenderweise auf Mats Hummels. Nachdem der Innenverteidiger nach dem Spiel für keine Interviews zur Verfügung stand, meldete er sich nun auf seinem Twitter-Kanal zu Wort.


Hatte man vor der Partie noch damit rechnen können, dass eventuell Jerome Boateng seinen Platz in der Viererkette an Niklas Süle verlieren würde, entschied sich der Cheftrainer des Rekordmeisters mit Mats Hummels ausgerechnet den Abwehrspieler aus der Startelf zu verbannen, der sowohl unter Carlo Ancelotti, als auch unter Jupp Heynckes zumeist gesetzt war.

Ob dies allein auf sportliche Gründe zurückzuführen ist, oder ob der ehemalige kroatische Nationaltrainer damit auch ein klares Zeichen an seine Spieler senden wollte, darüber wird nun munter spekuliert. Unmittelbar nach dem Arbeitssieg gegen die TSG wollte sich der für den Auftakt aussortierte deutsche Nationalspieler jedoch nicht dazu äußern. Lediglich der Trainer selbst erläuterte seine Entscheidung gegenüber dem ZDF damit, dass es nun einmal immer wieder vorkommen werde, dass er rotiere.


Dass Hummels sich nicht sofort äußern wollte, nahmen manche Experten zum Anlass, um zu spekulieren, dass dies auch ein Fingerzeig für die kommenden Wochen seien könnte. Auf Twitter beruhigte der deutsche Nationalspieler die Situation jedoch schnell wieder und richtete sich auch direkt an die Medienvertreter. "Leute, lasst euch nicht gleich verrückt machen. Ich sage fast nie was wenn ich nicht gespielt habe, dann darf nämlich auch ich mal ne Interviewpause machen", so der 29-Jährige. Zuvor hatte sich der Verteidiger in seiner Wortwahl etwas vergriffen und sprach die Medienvertreter als "Journaille" an. In seinem Tweet korrigierte er dieses Fauxpas jedoch umgehend und betonte, er habe den negativen Kontext dieses Ausdrucks noch nicht gekannt.