Tottenhams Torhüter Hugo Lloris muss sich demnächst vor Gericht verantworten. Die Londoner Polizei hatte den Franzosen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wegen Trunkenheit am Steuer aus dem Verkehr gezogen. Ob der 31-Jährige gegen Manchester United im Kasten steht, ist unklar.


Momentan kann es für Hugo Lloris beruflich kaum besser laufen. Mit der Nationalmannschaft kehrte er als Weltmeister aus Russland zurück, wo er bis auf seinen Patzer im Finale gegen Kroatien souverän gehalten hatte. Bei ​Tottenham Hotspur hat er seinen Stammplatz seit Jahren sicher, die ersten beiden Premier-League-Spiele gewannen die Londoner in Newcastle und gegen Aufsteiger Fulham. ​Privat hat er sich zuletzt aber einen Fauxpas geleistet, der viel folgenschwerer hätte sein können, als jener aus dem WM-Finale.


"Als Vorbild will ich mich anders verhalten"


In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde Lloris mit dem Auto von der Polizei gestoppt. Nachdem er den folgenden Alkohol-Test nicht bestanden hatte, wurde Lloris laut Informationen der Sun sieben Stunden auf der Polizeiwache festgehalten. Gegen eine Kaution kam der Weltmeister am Freitagmorgen wieder frei. Am 11. September wird Lloris vor Gericht verhört.


Für seine Alkohol-Fahrt entschuldigte er sich "von ganzem Herzen" bei seiner Familie, dem Klub, seinen Mitspielern, dem Manager und allen Unterstützern. "Unter Alkoholeinfluss zu fahren ist völlig unakzeptabel, ich nehme die volle Verantwortung für meine Aktion auf mich. Als Vorbild will ich mich anders verhalten", sagte Lloris. Der 104-malige Nationalspieler steht seit 2012 bei Tottenham unter Vertrag. Ob der Verein ihn am Montag gegen Manchester United einsetzt, ist noch nicht bekannt.