Kaum ein Spieler steht momentan bezeichnender für den FC Bayern: Arjen Robben. Der Niederländer holte mit dem Rekordmeister jeden erdenklichen Titel, so auch das Triple unter Jupp Heynckes in der Saison 12/13. Im Interview mit fcbayern.com erklärte der 34-Jährige, dass er zuvor jedoch an seinem Wechsel zweifelte.


Beim FC Groningen begann der flinke Rechtsaußen seine Karriere als Fußballer, bevor er für zwei Jahre nach Eindhoven wechselte. Dort gewann er bereits seine erste Meisterschaft. Mit 20 Jahren wechselte der reine Linksfuß dann auf die Insel zum ​FC Chelsea, wo er zweimal die englische Meisterschaft gewann. Es folgte der große Wechsel zu ​Real Madrid, mit denen er ebenfalls die Meisterschaft gewann. Keiner hätte es damals für möglich gehalten, dass der 96-malige niederländische Nationalspieler eine so starke Karriere noch toppen könnte. Doch die Bayern hatten Anderes im Sinn.


An der Säbener Straße gewann der Holländer sieben Meisterschaften, jeweils vier DFB-Pokale und Superpokale, einmal die Klub-WM und auch jeweils einmal die Champions League und den UEFA Supercup. Neben 19 Teamtrophäen erhielt Robben auch die “Spieler des Jahres-” und “Spieler der Saison”-Auszeichnung. Und das alles in nur neun Jahren, was einem Schnitt von fast zwei Trophäen pro Jahr entspricht.

FC Bayern Muenchen v VfB Stuttgart - Bundesliga

Arjen Robben hebt seine siebte Bundesliga-Meisterschale in die Luft


Dennoch hatte der kahle Flügelflitzer Bedenken vor seinem Wechsel. Im Interview mit fcbayern.com erklärt er: “Am Anfang war ich schon skeptisch, ich habe nicht gewusst, ob es die richtige Entscheidung war“. Rückblickend gab Robben jedoch zu, dass es die “beste Entscheidung” seiner Karriere war.

Doch lange in die Vergangenheit blicken, ist nicht die Art des 34-Jährigen. Robben richtete seine Augen direkt wieder auf das Auftaktspiel gegen die ​TSG Hoffenheim. “Das wird kein Selbstläufer, die sind gut drauf,” erklärte Robben bodenständig. Seine Kollegen sieht er für Freitag bereit, sagte aber dennoch, dass es “noch Luft nach oben gibt”.