SANDHAUSEN, GERMANY - JULY 25: Head coach Tayfun Korkut of Stuttgart talks to Head coach Kenan Kocak of Sandhausen prior to the pre-season friendly match between SV Sandhausen and VfB Stuttgart on July 25, 2018 in Sandhausen, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)

VfB Stuttgart: 8 Gründe, wieso es in dieser Saison mit der Europa League klappt

Der VfB Stuttgart war in der abgelaufenen Rückrunde die Überraschungsmannschaft in der Bundesliga und schrammte am Ende nur haarscharf an der Qualifikation für die Europa League vorbei. In dieser Saison können die Schwaben daher mit breiter Brust auflaufen und haben das Zeug dazu, sich noch einmal zu verbessern. Es gäbe zwar durchaus auch Gründe, die dagegen sprechen, aber in dieser Liste wollen wir uns einmal auf das Positive konzentrieren.

1. Verstärkte Außenbahnen

In den vergangenen Jahren beklagten sich die Fans des VfB Stuttgart oftmals über die allzu eingefahrenen Rollen in der Außenverteidigung. Zwar konnten Emiliano Insua und Andreas Beck in der Vorsaison durchaus überzeugen, aber dennoch belebt Konkurrenz einfach das Geschäft. Mit Pablo Maffeo und Borna Sosa wurden nun zwei aufstrebende Talente verpflichtet. Zumindest Maffeo hat sich dabei bereits einen Stammplatz auf der rechten Seite gesichert.

2. Mehr taktische Variablilität

In der vergangenen Saison setzte Trainer Tayfun Korkut zumeist auf ein klassisches 4-4-2-System und hatte damit großen Erfolg. Dennoch will der Deutsch-Türke in dieser Spielzeit an der Taktik seiner Mannschaft weiter feilen und sie weniger ausrechenbar machen. Dabei kommen ihm auch die vielen interessanten Neuzugänge zugute.

3. Mit Daniel Didavi wieder ein echter Spielmacher im Kader

Mit Daniel Ginczek gab der VfB Stuttgart zwar einen echten Publikumsliebling an den VfL Wolfsburg ab, dafür konnte man jedoch Daniel Didiavi zurück an den Neckar lotsen. Der Deutsche ist in der Lage, dem Offensivspiel des VfB neue Impulse zu geben und bringt mehr Kreativität in das Gerüst von Tayfun Korkut.

4. Der Pavard-Effekt

Mit Benjamin Pavard konnten die Stuttgarter, allen Unkenrufen zum Trotz, einen amtierenden Weltmeister zumindest für ein weiteres Jahr von einem Verbleib beim VfB überzeugen. Neben der spielerischen Klasse die der Franzose mitbringt, war dies auch ein wichtiger Fingerzeig an die ganze Mannschaft, dass man mit den Schwaben durchaus Großes vollbringen kann.

5. Nicolas Gonzalez als neuer Hoffnungsträger

Mit Nicolas Gonzalez konnten sich die Stuttgarter auch in der Offensive mit einem interessanten Spieler verstärken. Der Argentinier wurde bereits gut in die Mannschaft integriert und harmonierte in den Testspielen bereits gut mit Torjäger Mario Gomez. Anastasios Donis und Chadrac Akolo dürften sich durch den Neuzugang noch einmal angestachelt fühlen.

6. Euphorische Fans

In der vergangenen Saison waren die Stuttgarter eine echte Heimmacht. Dies lag nicht zuletzt auch an den fantastischen Fans der Schwaben. Auch in der kommenden Spielzeit können sich die Spieler auf ihre Anhänger verlassen, was sich allein schon dadurch zeigte, dass 1.000 Dauerkarten mehr als noch in der Vorsaison an den Mann gebracht werden konnten.

7. Keine Mehrfachbelastung

Zugegeben, das Aus in der ersten DFB-Pokalrunde gegen Hansa Rostock war mit Sicherheit nicht geplant, dennoch könnte es sich im Laufe der Saison auszahlen, dass sich die Stuttgarter komplett auf die Bundesliga konzentrieren können, und das bei einem in der Breite extrem verstärken Kader.

8. Womöglich müde Konkurrenz

Eine Saison nach einer Weltmeisterschaft ist für viele Mannschaften eine große Belastung, schließlich haben einige Akteure jede Menge Spiele in den Knochen. Der VfB hingegen musste verhältnismäßig wenige Spieler abstellen und könnte daher bereits früh in der Saison voll belastbar sein.