Für Borussia Dortmund beginnt mit dem Start der neuen Bundesligasaison am Wochenende der Neustart in eine hoffentlich wieder erfolgreichere Zeit. Unter Neu-Coach Lucien Favre wollen die Schwarz-Gelben sich möglichst wieder direkt für die Champions League qualifizieren und darüber hinaus auch noch schönen und ansehnlichen Fußball spielen. Wie BVB-Boss Hans-Joachim Watzke vor dem Ligastart gegen RB Leipzig verriet, brauche es dafür vor allem mutige Spieler.


Nachdem die vergangene Saison dem 59-Jährigen noch ein "Gefühl der Ohnmacht und der Wehrlosigkeit" bescherte, wie er im Mitgliedermagazin Borussia erklärte, soll es nun möglichst schnell wieder bergauf gehen. Neben dem neuen Trainer Lucien Favre hat man mit Belgiens WM-Teilnehmer Axel Witsel, dem jungen Mainzer Innenverteidiger Abdou Diallo, ​Frankfurt-Leistungsträger Marius Wolf sowie Real-Leihgabe Achraf Hakimi ordentlich nachgelegt und talentierte Spieler dazugeholt. Sie alle sollen dazu beitragen, dass der BVB wieder zu alter Stärke findet und sich sportlich als Nummer zwei in Deutschland hinter Rekordmeister FC Bayern München etabliert. 




Viel wichtiger sei neben den Transfers laut Watzke jedoch die Einstellung, mit der ​die Schwarz-Gelben in der neuen Saison auf den Platz gehen. Demnach brauche es eine mutige Herangehensweise, um erfolgreich sein zu können. "Wir brauchen Spieler mit Courage. Spieler, die keine Angst haben. Spieler, die sich trauen, mutige Entscheidungen zu treffen und die in schwierigen Situationen - gerade dann, wenn es ruppig wird, wenn man sich wehren muss, wenn nicht alles leicht von der Hand geht, das Ruder herumreißen." 


Nach einem ereignisreichen Sommer will man in Dortmund nun wieder an alte Erfolge anknüpfen und im Idealfall sogar dem FC Bayern München wieder Paroli bieten. Dies werde jedoch wohl nicht von heute auf morgen eintreten, wie Watzke gestand. Dennoch zeigte sich der BVB-Boss guter Dinge und optimistisch gestimmt, was die nahe Zukunft angeht. "Vielleicht sind wir ja wirklich schon bei 70 oder 80 Prozent. Und das nach einer einzigen Transferperiode."