Sinan Kurt galt eine lange Zeit als die deutsche Version von Lionel Messi. Dem damaligen Top-Talent wurden extreme Fähigkeiten vorhergesagt. Hochgelobt - und tief gefallen ist der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler mittlerweile. Kurt ist nicht einmal mehr im Kader von​ Hertha BSC und soll den Verein am besten noch in diesem Sommer verlassen.


Das ist die Meinung von Hertha-Manager Michael Preetz. Der 51 Jahre alte gebürtige Düsseldorfer erklärte bei der Pressekonferenz vor dem Spiel der Berliner gegen den 1. FC Nürnberg: "Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir im Fall von Sinan Kurt noch eine Lösung finden. Dass wir das anstreben, ist klar, da das für alle Beteiligten am sinnvollsten ist."

Kurt spielt absolut keine Rolle mehr bei den Hauptstädtern. Das weiß er schon lange. Immer wieder wurde der Ex-Youngster zur U23 des Bundesligisten abgeschoben. Kurt musste dort trainieren, kam jedoch auch in der Regionalliga nur sporadisch zum Einsatz. Bereits während der Vorbereitung wurde Kurt dann im Juli aus dem Kader gestrichen. „Sinan hat zwar einen Schritt nach vorn gemacht, aber seine Konkurrenz wird auch nicht schlechter“, begründete Preetz die damalige Entscheidung gegenüber BILD


Ein paar Wochen später wird nach einem Abnehmer gefahndet. Ob jemand das gescheiterte Talent verpflichten möchte, ist jedoch unklar. Kurt könnte es fast egal sein: Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer des kommenden Jahres an der Spree.