​Marius Wolf musste am Donnerstag das Training bei ​Borussia Dortmund abbrechen. Der Offensivmann knickte während einer öffentlichen Einheit um und konnte aufgrund der Schmerzen nicht mehr weitermachen. Wolf verließ den Platz darauf mit einem Golf Kart - die Fortbewegung zu Fuß war aufgrund der Schmerzen nicht möglich. Doch nun scheint es Entwarnung zu geben. 


Die Schwarz-Gelben teilten am späten Donnerstagnachmittag mit, dass die Knöchelverletzung, die Wolf erlitt, "nicht so schwerwiegend" und ein Einsatz am Wochenende gegen RB Leipzig weiterhin "eine Option" sei. Glück im Unglück für den BVB. Ein Ausfall von Wolf hätte mit Sicherheit schwere Folgen im Angriffsspiel der Borussia gehabt. Der Sommer-Neuzugang war beim knappen Sieg im DFB-Pokal gegen Greuther Fürth ein wichtiges belebendes Element und überzeugte mit einer guten Leistungen. 

​​Der 23-jährige Wolf wechselte im Sommer dieses Jahres für fünf Millionen Euro vom deutschen Pokalsieger Eintracht Frankfurt nach Dortmund. Der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler durchlief dabei einen schnellen Aufstieg. Vor zwei Jahren spielte Wolf noch bei TSV 1860 München in der zweiten Liga und wechselte zu Hannover 96. Bei den Niedersachsen konnte Wolf jedoch nicht überzeugen und wurde mit Kaufoption nach Hessen ausgeliehen. Bei der SGE startete Wolf durch und beteiligte sich an 17 Toren - das soll er nun bei Dortmund wiederholen.