​Horst Heldt meint, dass im Zuge des Umbruchs im DFB-Team auch Hannovers Stürmer Niclas Füllkrug eine Chance in der Nationalmannschaft verdient hätte. Füllkrug habe mit 14 Toren in der vergangenen Bundesliga-Saison seine Qualität unter Beweis gestellt und könnte in der deutschen Mannschaft die zurückgetretenen Mario Gomez und Sandro Wagner ersetzen.


"Warum nicht", meint der Manager von ​Hannover 96 Horst Heldt laut ​Goal zu einer möglichen Nominierung von Füllkrug in die deutsche Nationalmannschaft. Der 96-Stürmer habe mit 14 Bundesliga-Toren in der letzten Saison fast genauso viele, wie Nils Petersen vom ​SC Freiburg erzielt, der es in den vorläufigen Kader vor der WM schaffte. "Beide haben in der Vorsaison geliefert und das bei Vereinen, in denen es unheimlich schwierig ist, Tore zu machen", so Heldt.

Außerdem sei nach dem historischen Vorrunden-Aus die Zeit für einen - auch personellen - Umbruch gekommen: Es sei "nach dem schlechten Abschneiden bei der WM vielleicht der Zeitpunkt für einen Neustart mit neuem Personal. Und dann muss man sich überlegen, welches Stürmerprofil man braucht. Mario Gomez und Sandro Wagner stehen nicht mehr zur Verfügung. Und dieser Stürmertyp wächst nicht wie Äpfel auf den Bäumen. Wenn Niclas einen guten Start hinlegt, denke ich, dass man ihm die Möglichkeit einräumen sollte, sich zu präsentieren. Er ist erst 24 Jahre alt und heiß. Also: Warum nicht?", bringt Heldt seinen Mittelstürmer ins Spiel.


Nachdem es in diesem Sommer durchaus lukrative Angebote unter anderem von ​Borussia Mönchengladbach für Füllkrug gab, steht Hannover 96 aktuell kurz vor einer Vertragsverlängerung mit dem Torjäger. 


Im Zuge dessen erhält der gebürtige Hannoveraner Füllkrug auch eine deutliche Gehaltserhöhung: "Klar ist, dass wir immer auch ein Stück weiter nach oben gehen müssen, weil andere Vereine in der Lage sind, mehr zu zahlen. Aber ich muss betonen, dass es bei vielen Spielern, auch bei Niclas, nicht immer nur um Geld geht. Er hat hier Spaß, will vorangehen, den nächsten Schritt machen, das kann er hier in Hannover. Wir sind auf einem guten Weg und hoffen, dass wir zu einer Einigung kommen, den Vertrag vorzeitig zu verlängern", zeigt sich Manager Heldt optimistisch.