​Borussia Dortmund befindet sich auch wenige Tage vor dem Transferschluss am 31. August auf der Suche nach einem Mittelstürmer. Im Zuge dessen werden viele Namen mit den Schwarz-Gelben in Verbindung gebracht, darunter nun auch Vincent Aboubakar.


Das berichtet das portugiesische Portal ​Sapo Desporto. Demnach sei der BVB zwar allen voran an ​Paco Alcacer vom FC Barcelona interessiert, doch neben ​Divock Origi habe man auch Aboubakar auf dem Zettel. 


Der 26-Jährige wechselte vor vier Jahren vom FC Lorient zum FC Porto, erzielte in 108 Partien 58 Tore und wusste allen voran in der vergangenen Spielzeit zu überzeugen, als der bullige Mittelstürmer 26 Treffer in 43 Pflichtspielen für den amtierenden portugiesischen Meister erzielte.


Der 1,84 Meter große Angreifer wurde in den vergangenen Wochen auch mit Olympique Marseille, Besiktas Istanbul und dem FC Sevilla in Verbindung gebracht, ein Wechsel gestaltet sich jedoch offenbar als schwierig. Demnach ist in seinem bis 2021 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel über 50 Millionen Euro festgeschrieben, und die Verantwortlichen des FC Porto dürften kaum gewillt sein, einer ihrer besten Stürmer bei den heutigen Marktverhältnissen unterhalb dieser Summe ziehen zu lassen.

Fraglich ist auch, ob Aboubaker überhaupt in den Planungen des BVB eine Rolle spielen könnte - allen voran aufgrund der Planungen von Lucien Favre. Der neue Trainer ist zwar noch auf der Suche nach dem richtigen System, doch ob er mit solch einem körperlich kräftigen Angreifer wie Vincent Aboubakar ernsthaft planen würde, scheint zweifelhaft. Jedoch betonte Sportdirektor Michael Zorc laut kicker: "Ob bullig oder nicht, wichtig ist, dass er die Dinger reinmacht."