​Nachdem der deutsche Nationalspieler Bernd Leno nach seinem Wechsel zum FC Arsenal zum Saisonstart bisher nur auf der Bank saß und das Torwart-Duell gegen Routinier Petr Cech vorerst verloren hat, bekam Leno nun öffentlich Lob und Unterstützung von seinem Landsmann Shkodran Mustafi: "Er ist ein hervorragender Torwart."


Bernd Leno wechselte in diesem Sommer für 25 Millionen Euro von seinem langjährigen Klub ​Bayer Leverkusen zum FC Arsenal und versucht sich dort durchzusetzen. Nachdem der 26-Jährige aber bereits das Duell mit Kevin Trapp um die Nummer Drei bei der deutschen Nationalmannschaft und somit ​einen Platz im WM-Kader verlor, konnte sich Leno auch bei seinem neuen Klub noch nicht durchsetzen. Arsenals neuer Trainer Unai Emery gab zu Saisonstart dem erfahrenen Petr Cech den Vorzug im Tor. Der 36-Jährige zeigte dabei auf der Linie starke Leistungen, aber Schwächen mit dem Ball am Fuß.


Lenos Nationalmannschaftskollege Shkodran Mustafi gab dem Torwart nun Rückendeckung: "Ich kenne Bernd sehr gut, weil wir seit der U15 gemeinsam in der deutschen Nationalmannschaft spielten. Er ist ein hervorragender Torwart. Er hat alles, was ein moderner Torhüter braucht: Gute Füße, gute Hände und er hat Persönlichkeit", lobte der Innenverteidiger laut der spanischen Zeitung ​AS seinen Kollegen. Die zwei 26-Jährigen in Diensten des FC Arsenal wurden in diesem Sommer beide nicht für den deutschen WM-Kader nominiert.

Insgesamt bewertet Mustafi die Situation zwei etablierte Keeper mit Stammplatz-Ambitionen zu haben, positiv: "Wettbewerb bringt dich auf das nächste Level, denn wenn du weißt, dass du keine Konkurrenz hast und jede Woche startest, mindert das ein wenig die Qualität. Wenn du weißt, dass dir jemand auf den Füßen steht, versuchst du jede Woche besser und besser zu sein."


Nach dem Rücktritt von Arsene Wenger wird der ​FC Arsenal erstmals seit 22 Jahren mit Unai Emery einen anderen Trainer haben. Eine ganze Generation junger Gunners spielte nie unter einem anderen Übungsleiter als Wenger. Die Neuverpflichtungen des spanischen Neu-Trainers Emery sind aber größtenteils auch noch nicht eingeschlagen. 


Während neben Bankdrücker Leno auch der neue Uruguayer Lucas Torreira und Routinier Stephan Lichtsteiner zu Saisonbeginn nur Ersatzspieler waren, gehörten der Ex-Dortmunder Sokratis und das 19-jährige Talent Matteo Gouendouzi zur Stammelf - beide zeigten aber, wie die meisten Arsenal-Spieler, noch viel Luft nach oben.