​Borussia Dortmund hat unter Neu-Coach Lucien Favre noch immer keinen neuen Mittelstürmer für den abgewanderten Michy Batshuayi verpflichtet und droht die kommende Saison ohne eine gestandene Sturmspitze anzugehen. Nachdem die Schwarz-Gelben zuletzt angeblich Interesse an Divock Origi vom FC Liverpool signalisiert haben, stellt dessen Klub FC Liverpool nun eine Forderung für einen Wechsel noch in dieser Transferperiode. 


Wie der Telegraph berichtet, soll der FC Liverpool nur bereit sein, den Belgier in Richtung Dortmund auszuleihen, wenn der BVB ihn im Anschluss an das Leihgeschäft im kommenden Sommer fest verpflichtet. Dem Bericht zufolge seien die ​Borussen derzeit in Gesprächen bezüglich eines Transfers des Angreifers, der in der Vorsaison bereits auf Leihbasis in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg spielte.



Nachdem die "Reds" um Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp dem Vernehmen nach eine Summe von etwa 27 Millionen Pfund (umgerechnet rund 30 Millionen Euro) für den 23-Jährigen aufrufen, sollen die Dortmunder jedoch eine Leihe präferieren, statt ihn dauerhaft zu verpflichten. Da Origi allerdings nur noch zwei Jahre bis Sommer 2020 an der Anfield Road unter Vertrag steht, könnte die Forderung des LFC einem möglichen Deal nun im Wege stehen. Eine Verpflichtung von Origi birgt zumindest ein gewisses Risiko, konnte er doch in Wolfsburg mit sieben Toren in 36 Pflichtspielen schon nicht vollends überzeugen. 


​Der Spieler selbst soll sich einen Wechsel zu Borussia Dortmund durchaus gut vorstellen können, glaubt aber trotz seines Reservistendaseins weiterhin auch an seine Chance unter Klopp in Liverpool. Neben Origi galt zuletzt auch Paco Alcacer vom FC Barcelona als mögliche Option im Angriffszentrum. Der Spanier ist ebenfalls kein Stammspieler und hat seine besten Jahre mit gerade einmal 24 noch vor sich. Eine Entscheidung wird in jedem Falle bis zum Ende der Transferperiode am Monatsende fallen. 


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