Das Startelf-Debüt von Axel Witsel für ​Borussia Dortmund hätte nicht besser laufen können. Nach seiner Einwechslung im DFB-Pokal gegen Greuther Fürth erzielte der Belgier in der letzten Minute der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer für den BVB und rettete seinen neuen Verein so vor einer Blamage. Nun hat der Torschütze seinen ungewöhnlichen Torjubel erklärt.


​Nach seinem Treffer zum 1:1 in der in der fünften Minute der Nachspielzeit jubelte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler auf ungewöhnliche Art und Weise. Um seiner Freude Ausdruck zu verleihen verschränkte Witsel während seines Torjubels die Arme und formte Mithilfe seiner Hände zwei Flügel.

Witsel erklärt Vogel-Torjubel


"Ich habe damit angefangen, weil mein Vater früher ein großer Fan der französischen Nationalmannschaft war, deren Stürmer Nicolas Anelka auf die gleiche Weise gejubelt hat. Sie soll einen Vogel darstellen, der fliegt und dabei wächst. Ebenso wie ich kontinuierlich weiter wachse", erklärte der Belgier gegenüber Der Westen, nachdem sein missverständlicher Torjubel zunächst für große Fragezeichen in den Reihen der Dortmunder Fans gesorgt hatte.


Shaqiri mit ähnlichem Jubel


Der Schweizer Xherdan Shaqiri hatte mit einem ähnlichen Torjubel während der Weltmeisterschaft in Russland für Aufsehen gesorgt. Der quirlige Außenstürmer erklärte den Jubel mit seiner Albanischen Herkunft. Die albanische Nationalflagge ziert ein Doppeladler. In seiner Heimat der Schweiz stieß diese Begründung nicht überall auf Verständnis.


Axel Witsels Anhänger dagegen werden sich mit Sicherheit freuen, wenn sie den Belgier in der kommenden Saison des Öfteren auf diese ungewöhnliche Art und Weise jubeln sehen.