Vor wenigen Tagen unterzeichnete Kevin Vogt einen neuen Vertrag bei der ​TSG Hoffenheim. Der Kapitän hätte jedoch einen anderen Weg einschlagen können. Der FC Bayern hat sich offenbar bis zuletzt um ihn bemüht.


Am Rande seiner Vertragsverlängerung bis 2022 äußerte sich Kevin Vogt zum vermeintlichen Interesse des ​FC Bayern. „Das hat mich natürlich gefreut“, räumte der Abwehrchef der TSG Hoffenheim vor wenigen Tagen ein. Der neue Bayern-Trainer Niko Kovac gilt als Fan des Hoffenheimers und warb laut kicker bis zuletzt um die Dienste Vogts.


Angeblich hat es noch Anfang der vorigen Woche Bemühungen vonseiten Kovacs gegeben, Vogt ​von einem Wechsel an die Säbener Straße zu überzeugen. Der Hoffenheimer Kapitän entschied sich aber gegen einen Wechsel, verlängerte seinen Vertrag – laut kicker mit Ausstiegsklausel, die das Fachmagazin jedoch nicht genauer beziffert.

Bayern sucht nach Boateng-Ersatz


Der deutsche Rekordmeister hält weiterhin die Augen und Ohren offen. Denn der Verbleib des wechselwilligen Jérôme Boateng ist weiterhin nicht gesichert. ​Paris St. Germain soll noch immer bestrebt sein, den Abwehrspieler aus München in die Eiffelturmstadt zu holen. Der FC Bayern ruft inzwischen eine Ablöse zwischen 30 und 40 Millionen Euro auf, schreibt der kicker.


Vogt steht den Bayern als möglicher Nachfolger schon mal nicht mehr zur Verfügung. Und dass er mit Hoffenheim am Freitagabend (20.30 Uhr) gerade gegen die Bayern die neue Bundesligasaison eröffnet, dürfte Vogt zusätzlich zu Höchstleistungen antreiben.