Sebastian Rudy hat von den Verantwortlichen des FC Bayern die Freigabe für einen Vereinswechsel erhalten – sofern die finanziellen Konditionen stimmen. Diese will einer der Interessenten nicht erfüllen und steigt deshalb aus dem Poker aus.


Rund um mögliches Interesse eines internationalen Klubs erhärteten sich die Gerüchte nicht. Vielmehr weckt Sebastian Rudy vor allen Dingen in der Bundesliga Interesse an seiner Person. Relevanz genießt der deutsche Nationalspieler vor allen Dingen bei ​Schalke 04 und ​RB Leipzig. Letztgenannter potenzieller Abnehmern scheidet nun offenbar aber aus.


Dem kicker zufolge gab es am Dienstag ein weiteres Gespräch zwischen Leipziger und Münchner Verantwortlichen, in dem das weitere Vorgehen evaluiert wurde. Eine Einigung blieb aus, die Personalie Rudy habe sich zumindest bei den Bullen erledigt. Dabei ging es insbesondere um die finanziellen Konditionen. Der FC Bayern wollte Rudy entweder für rund 20 Millionen Euro verkaufen oder den Mittelfeldmann inklusive Kaufpflicht nach einer Saison ausleihen.

Rudy soll ein „Topangebot“ aus Leipzig vorgelegen haben. Der Noch-Münchner war sich aber unschlüssig, da Schalke 04 mit denselben Argumenten um ihn warb. Zumindest Königsblau scheint nun der einzig verbliebene Interessent, der sich in diesen Tagen um Rudy bemüht.


Die finanziellen Ressourcen wären nach dem 37 Millionen Euro schweren Verkauf von ​Thilo Kehrer an Paris St. Germain gegeben. Zudem soll es bereits ein Treffen zwischen Domenico Tedesco und Rudy gegeben haben. Noch ist hier aber alles offen. Den Schalkern bleibt noch acht Tage Zeit, danach schließt das ​Transferfenster.