Nach Cristiano Ronaldos Wechsel zu ​Juventus Turin brach Real Madrid im Sturm der Erfolgsgarant weg. Als Ersatz wurde Valencia-Angreifer Rodrigo in Verbindung mit den Königlichen gebracht. Jedoch soll dieser Deal wohl nicht über die Bühne gehen.


In der vergangenen Saison war der spanische Stürmer Rodrigo ein essenzieller Teil für Valencias Erfolg. In 37 LaLiga-Partien knipste der Flitzer 16-mal und konnte vier Vorlagen für seine Teamkollegen liefern. Außerdem fuhr er mit zur WM nach Russland, wo er und die Furia Roja überraschend früh im Achtelfinale gegen Gastgeber Russland ausgeschieden sind. Dennoch lieferte Rodrigo ordentliche Leistungen.


Zu den Stärken des Spaniers gehören seine Geschwindigkeit, Abschlussstärke, Übersicht und Dribbelstärke. Seit seinem 30-Millionen-Euro-Transfer zu Valencia im Jahr 2015 verbesserte sich der heute 27-Jährige in all diesen Aspekten und mischte so manche Abwehr in der vergangenen LaLiga-Saison auf.

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Rodrigo nach seinem Ausgleichstreffer im Auftaktspiel gegen A​tletico Madrid


Mit Michy Batshuayis Zugang befürchteten viele einen Abgang Rodrigos. Besonders Real Madrid soll an den Diensten des Spaniers interessiert gewesen sein. Cristiano Ronaldo hinterließ mit seinem Abgang eine Lücke, die schwer zu füllen ist, weswegen Los Blancos den flinken Spanier unbedingt haben wollten.


Jedoch stellte der Valencia klar, dass Rodrigo nicht wechseln wird. Laut ESPN FC versicherte Anil Murthy, dass Rodrigo bei Valencia spielen will und die Königlichen die Klausel von 120 Millionen Euro zahlen müssen, um den Spanier in ihre Reihen zu ziehen.

Rodrigo war als Teenager bereits bei den Madrilenen, die ihn aber für sechs Millionen Euro an Benfica Lissabon verkauften. Jedoch sollen die Königlichen nun von einer Rückverpflichtung ihres ehemaligen Schützlings abgeneigt sein. Alternative Wege schlugen Los Blancos laut dem spanischen Radio Taronja bereits aus. Aus der Hauptstadt erreichte Anil Murthy ein Anruf, der ihm versicherte, dass Real Rodrigo nicht auf anderen Wegen holen wird.


Real Madrid wird sich nun wohl nach Alternativen für den Spanier umgucken müssen. Im Gespräch stehen unter anderem Mauro Icardi und Timo Werner.