Als Stürmer war Thierry Henry brillant. Bei den ​Gunners erzielte er in 373 Partien 227 Tore und übertraf damit den vorherigen Top-Torschützen Ian Wright. Zudem gewann er mit ​Arsenal sieben Trophäen, holte mit ​Barcelona sechs Titel und wurde Welt- und Europameister mit Frankreich. Nach seiner erfolgreichen Karriere machte er neben seinem TV-Job seine Coaching-Lizenzen. Als Co-Trainer Belgiens konnte er dem Team zu einem dritten Platz bei der WM verhelfen. Doch nun möchte die französische Legende Cheftrainer bei Bordeaux werden.


Als Thierry Henry damals Sky Sports verließ, um Manager zu werden, lachten viele Fans und Experten. Jedoch wurde er für Belgien ein wichtiger Bestandteil des Trainerteams. Besonders Manchester United-Star Romelu Lukaku lobte den ehemaligen Stürmer in den Himmel. Gegenüber The Players Tribute gab der Belgier zu, dass Henry sich stärker mit Fußball befasst, als jeder andere. So fachsimpelten die beiden beispielsweise über Fortuna Düsseldorfs Aufstellung.

Brazil v Belgium: Quarter Final - 2018 FIFA World Cup Russia

Lukaku und Henry liegen sich in den Armen nach Belgiens Sieg über Brasilien



Auch Belgiens Cheftrainer Roberto Martinez sah in seinem Assistenztrainer einen wichtigen Bestandteil der Mannschaft. Seine Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit halfen dem Angriff der Belgier. Romelu Lukaku, Eden Hazard, Michy Batshuayi und Dries Mertens hörten ihm zu wenn er sprach. Batshuayi witzelte auf Twitter sogar darüber, dass er Henry mehr zuhörte als seinen eigenen Eltern.

Die Qualifikationen für einen guten Trainer hat Henry: Ehrgeiz, Erfahrung, Vision und einen starken Willen, seine Spieler zu verbessern. Diese werden ihm bei seiner angeblich neuen Stelle als Cheftrainer bei Girondins Bordeaux helfen. 


Der französische Verein suspendierte seinen Trainer Gustavo Poyet für seine Kommentare über die Transferpolitik von Bordeaux. Wegen des Transfers seines ehemaligen Stürmers Gaetan Laborde beschimpfte der Coach seinen Arbeitgeber und soll deswegen gefeuert werden.


Sein ehemaliger Trainer und Arsenal-Ikone Arsene Wenger erklärte gegenüber der Corse Matin, dass Henry den Posten unbedingt haben will. Darüber hinaus berichtet RMC Sport nun, dass eine Einigung mit dem fünffachen Torschützenkönig bevorsteht und der Ex-Stürmer bald als Bordeaux-Trainer an der Seitenlinie stehen könnte.​​